Nordhausen. Die Hochschule Nordhausen ist Austragungsort des Regionalausscheids des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Neben den vorgestellten Projekten steht ein Abschied im Fokus der Veranstaltung.

Der Innovationsgeist junger Talente hat jüngst das Ambiente im Audimax der Hochschule Nordhausen geprägt. Dort fand der Regionalausscheid des Wettbewerbs „Jugend forscht“ für die Region Nordthüringen statt, teilt Hochschulsprecherin Tina Bergknapp mit. Insgesamt 19 Forscher stellten ihre 13 Projekte in den Bereichen Biologie, Chemie und Physik vor, die anschließend von einer fachkundigen Jury bewertet wurden.

Während ihres Rundgangs bewerteten die Juroren die Arbeiten. Ihre fachkundigen Fragen und der gegenseitige Austausch boten den Wettbewerbsteilnehmern wertvolles Feedback. Hochschuldirektor Jörg Wagner eröffnete die anschließende Preisverleihung: „Behalten Sie Ihre Ideen, wer weiß, was noch für Potenzial in ihnen steckt.“

Zum Abschluss wird eine goldene Jugend-forscht-Nadel verliehen

Ein emotionaler Höhepunkt der Veranstaltung war die Verabschiedung von Uta Herz, der langjährigen Regionalleiterin des Wettbewerbs. Daniel Giese von der Stiftung „Jugend forscht“ würdigte sie als eines der „Urgesteine unter den Regionalleitern“ und zeichnete sie mit der goldenen Jugend-forscht-Nadel aus. Ihre Nachfolgerin wird Heike Ludewig, Lehrerin am Humboldt-Gymnasium Nordhausen.

Giese erinnerte die Anwesenden an das Motto der 59. Wettbewerbsrunde: „Mach dir einen Kopf“. Er betonte: „Sehen Sie dies als Botschaft, alle sind gefordert, die Probleme dieser Welt aktiv anzugehen. Jungforscher können Innovationen entwickeln, die einen wertvollen Beitrag leisten.“

Zum Abschluss richtete Sven Günther von der Stift Thüringen einige Worte an die Teilnehmer. Er ermutigte die Nachwuchsforscher, ihrer wissenschaftlichen Neugier weiterhin zu folgen und ihre Forschung in einem Schülerforschungszentrum fortzusetzen. Eines dieser Zentren ist direkt an der Hochschule Nordhausen angesiedelt.

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Englischlehrerin Daniela Stamer weiß die digitale Technik für den Unterricht sehr zu schätzen. © Funkemedien | Kristin Müller
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Groß war der Andrang bei der Ausstellung von Werken, die im Kunstunterricht entstanden sind. © Funkemedien | Kristin Müller
Jasper (links) und Leon griffen im Kunstraum gern selbst zu Buntstiften, um ihre „Traumwelt durchs Schlüsselloch“ auf Papier zu bringen.
Jasper (links) und Leon griffen im Kunstraum gern selbst zu Buntstiften, um ihre „Traumwelt durchs Schlüsselloch“ auf Papier zu bringen. © Funkemedien | Kristin Müller
Aus Alltagsgegenständen schufen die Schüler diese Plastiken im Kunstunterricht.
Aus Alltagsgegenständen schufen die Schüler diese Plastiken im Kunstunterricht. © Funkemedien | Kristin Müller
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Musiklehrerin Friederike Ullmann lud Lion (Mitte) und Natalia zum Klavierspielen ein. © Funkemedien | Kristin Müller
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