Eine erfreuliche Tendenz hat der Nordthüringer Unternehmerverband mit Blick auf die Kandidatenlisten für die Kommunalwahl im Mai festgestellt. Immer mehr Unternehmer sind dort zu finden.

Ende Mai werden in Nordthüringen kommunale Gremien wie Gemeinderäte oder Kreistage neu gewählt. Aus Sicht des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) ist hierbei gegenüber der vorigen Kommunalwahl im Jahr 2019 eine erfreuliche Tendenz zu verzeichnen.

„Wir registrieren nach den Nominierungen eine Zunahme von Kandidaten, die aus der Wirtschaft kommen. Wir als Vorstand des NUV sind noch nicht ganz zufrieden, doch die Tendenz ist erfreulich“, sagt NUV-Geschäftsführer Niels Neu. Um das kommunale Geschehen vor Ort zu beeinflussen, sollte auch der wirtschaftliche Sachverstand gefragt sein, so Neu weiter. Schließlich sei es die Wirtschaft, die die finanziellen Voraussetzungen für das politische Handeln schaffe.

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Als erfreuliches Beispiel sei die CDU-Liste in der Landgemeinde Harztor zu nennen, die immerhin 18 Kandidaten umfasst. Unternehmer, Handwerksmeister und Ärzte würden die Liste dominieren. Nur zwei der Kandidaten hätten ein Parteibuch in ihrer Tasche. „Diese Zusammensetzung macht beispielhaft deutlich, dass nicht ein Parteiprogramm im Mittelpunkt des kommunalpolitischen Handelns stehen sollte, sondern der Sachverstand“, betont Neu.

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