Großer Andrang bei Hotel-Eröffnung in Nordhausen

Kristin Müller
Großer Andrang herrscht am Donnerstag, 22. August 2019, zur Eröffnung des Hotels Fürstenhof in Nordhausen .

Großer Andrang herrscht am Donnerstag, 22. August 2019, zur Eröffnung des Hotels Fürstenhof in Nordhausen .

Foto: Marco Kneise / Marco Kneise / Thüringer Allgemeine

Nordhausen  Der „Fürstenhof“ ist eröffnet. Nordhausens neues Hotel vis-à-vis des Bahnhofs im Stil der 20er-Jahre lockte schon am Nachmittag zahllose Neugierige an, die die Gelegenheit nutzten, sich das Haus selbst anzuschauen.

Beeindruckt zeigten sich viele von der Konsequenz, mit der Eigentümer und Betreiber Axel Heck den „Fürstenhof“ ausstatten und gestalten ließ. Liebe zum Detail, Mut zum Risiko, Ausdauer – all das hat der Nordhäuser bewiesen.

Am Abend funktioniert er die Bahnhofstraße zur Partymeile um, natürlich mit einem Charlie-Chaplin-Duo, mit handgemachter Musik von Pianist und Streichern. Eine historische Straßenbahn bildet die Kulisse, die Tische sind weiß eingedeckt. Und Axel Heck schüttelt auf dem roten Teppich Hände um Hände von Menschen, denen die Begeisterung über das Ambiente des Hotels anzusehen ist.

47 Zimmer und zwei Suiten hat der „Fürstenhof“

1,85 Millionen Euro hat Axel Heck investiert. „Ich hoffe, dass das Konzept mein Geheimrezept ist.“ Das Buchungsniveau sei schon jetzt „sehr gut“. 47 Zimmer und zwei Suiten hat der „Fürstenhof“, 88 Betten insgesamt. Die neue Hoteldirektorin Diana Brehm ist Chefin von neun Mitarbeitern. Auf eine Sterne-Klassifizierung verzichtet Axel Heck bewusst – entscheidend sei doch, dass Qualität und Service stimmen und nicht, dass es eine Minibar oder ein Telefon im Zimmer gibt.

Die Option einer Erweiterung hat der Immobilienprofi: Die benachbarte frühere Poliklinik gehört ihm, ebenso die Brache Bahnhofstraße 14. Möglich seien mehr Zimmer, ein Wellnessbereich oder Tagungsräume, blickt Heck voraus.