Sömmerda. Lesen Sie hier, warum Jugendliche einer Sömmerdaer Gemeinschaftsschule Gastgeber für jüdische Ehrenamtlerinnen bei einem Begegnungsprojekt waren.

„Treffen Sie einen Juden!“ heißt die freundliche Aufforderung, die die Geschichtslehrerin Ines Welsch bei ihrer Themenrecherche für das Schulprojekt „1700 Jahre jüdisches Leben in der Region“ auf der Internetseite des Zentralrats der Juden in Deutschland für bare Münze nahm. Prompt kam nach ihrer Anfrage ein Treffen zwischen zwei jungen Jüdinnen und ihrer wissbegierigen Schülerschar zustande. Die beiden Frauen reisten nach Sömmerda, um den Jugendlichen der Klasse 9a in der Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ ihre zum Teil sehr persönlichen Fragen zu beantworten. Sie gewährten dabei ganz individuelle Einblicke in ihren Alltag, gaben einen Überblick über die Vielfalt des jüdischen Lebens.