Stich-Wort: Dicke Brocken aus dem All

Stich-Wort für den Kyffhäuserkreis: Michael Voß grübelt über den Welttag der Asteroiden.

Michael Voß

Michael Voß

Foto: Marco Schmidt

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Wir sind nicht alleine da draußen! Nein, nicht dass Sie denken, ich sei zu den Alien-Jüngern gewechselt oder zu den Aluhut-Trägern. Nein, ich meine die mehr oder weniger großen Brocken, die in sagenhafter Höhe auch über dem Kyffhäuserkreis rasend schnell und still ihre Bahnen durchs All ziehen: die Asteroiden.

Am 30. Juni ist deren Welttag. Doch man gedenkt ihrer nur, wenn einer der Erde ein wenig „näher“ kommt. Was dann meist immer noch weiter weg ist als der Mond.

Es gibt Hunderttausende solcher „Geschosse“. Durchmesser: 800 Kilometer bis 10 Meter. Die meisten fein kartiert und nummeriert. Viele bekommen Namen – nach verdienstvollen Erfindern und Wissenschaftlern zum Beispiel. Oder nach Musikern – von „VictorJara“ bis „Vanessa-Mae“. Oder Sportlern: von „Schumi“ über „Taeve“ (nach Radlegende Schur) bis zu „Zatopek“ (dem Laufwunder).

Ja, es gibt gar einen Asteroiden, Nummer 23.473, namens „Voss“. Auch wenn ihn die Thüringer Landessternwarte in Tautenberg im Jahre 1990 entdeckt hat: Er ist nicht nach mir benannt. Sondern nach dem Dichter Johann Heinrich Voss, der als Erster die „Odyssee“ ins Deutsche übersetzte.

Was wiederum gut ist: Wenn dieser Brocken mal Kurs Richtung Erde nehmen sollte, kann ich mich rausreden: „Ich bin’s nicht!“

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