Eisenach. Brisantes Stück vom Rudolstädter Schauspiel-Ensemble ist am 23. März noch einmal in Eisenach zu erleben.

„Herscht 07769“ – das Großprojekt aus dem Theater Rudolstadt kommt am Samstag, 23. März, 19.30 Uhr, zum letzten Mal auf die Bühne des Eisenacher Landestheaters. Dabei kommen nicht nur 20 Darstellerinnen und Darsteller auf die Bühne, auch die Ausstattung und die Tragweite der Thematik nicht zu kurz.

Ein ganzes Panoptikum einer Kleinstadt: Florian Herscht arbeitet bei einer Reinigungsfirma, die Graffitischmierereien in Thüringen entfernt. Doch eigentlich sorgt sich der junge Mann um Größeres: das Verschwinden des Universums im Nichts.

Aber statt einer Apokalypse im fernen Weltall ereignen sich Katastrophen in seiner unmittelbaren Umgebung. Erst wird das Bachhaus in Eisenach beschmiert, dann tauchen Wölfe auf, die wehrlose Wanderer anfallen und wenig später explodiert eine Tankstelle. Florian taucht unter und startet – im Verbund mit den Kräften der Natur – einen Rachefeldzug gegen das Böse.

Was verbindet eine fiktive Kleinstadt in Thüringen mit Johann Sebastian Bach, Angela Merkel und einem Rudel Wölfe? Der ungarische Autor László Krasznahorkai bringt all das durch den Protagonisten seines visionären Deutschland-Romans in eine brisante Verbindung.

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