Gerstungen. Die sieben Theaternasen des Gerstunger Gymnasium bringen unter Clemens Krause Dario Fos Stück „Der Dieb, der nicht zu Schaden kam“ und knüpfen genau dort an, wo sie im Mai vergangenen Jahre mit ihrer Premiere-nIszenierung angefangen hatten.

Über eine Theateraufführung am Philipp-Melanchthon-Gymnasium in Gerstungen berichtet Schulleiter Gerald Taubert:

21 Uhr – es wird dunkel im Atrium des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums in Gerstungen und ein Dieb mit besten Manieren und adrett gekleidet schleicht sich heran, um seinen Lebensunterhalt zu „verdienen“. Seine besorgte Frau Maria schaltet sich per Telefon in das Geschehen ein und so nehmen turbulente Verwechslungen und Missverständnisse in der aktuellen Inszenierung der Theaternasen des Gerstunger Melanchthon-Gymnasiums ihren Lauf.

Publikum fiebert mit und schmunzelt

Glorreiche Sieben knüpfen dort an, wo sie im Mai vergangenen Jahres mit der „Bookpink“ aufgehört hatten. Es ist die zweite Inszenierung für das in dieser Zusammensetzung neue Ensemble, das wieder keine Mühe für diese Aufführungen scheute

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Lebensweisheiten in Bezug auf menschliche Beziehungen wie „lieber ein Verhör bei der Kripo als bei meiner Frau“ bringen das geneigte Publikum zum Mitfiebern und Schmunzeln. Die sieben Schülerinnen und Schüler der Theater-AG bieten die kurzweilige Krimikomödie des Italieners Dario Fo gekonnt und in schier atemberaubendem Tempo dar.

Mit beachtlicher Bühnenpräsenz

Sulamith Dudek als hochemotionalisierte Maria und Katharina Burgheim als kraftmeiernder Antonio stehen ebenso auf der Bühne wie ihre Ehegatten, die Hauptperson der Dieb, mitreißend und mit beachtlicher Bühnenpräsenz dargeboten von Clara Marie Otto und Julia alias Nele Baumgärtner. Sie bietet ihre Rolle der gewieften Geliebten des Hausherren, der wiederum mit ausdrucksstarker Mimik durch Henriette Zielonka verkörpert wurde, überzeugend dar, ist sie doch gleichzeitig die Ehefrau von Antonio.

Und dann ist da noch Anna, die Ehefrau des Hausherrn, im Geschlechtertausch dargestellt durch Paul Fischer, der das Publikum als Riesenweib in seinen Bann zog. Ein weiterer Dieb – Paul Korngiebel – komplettiert das Ensemble. Kurzweilig und temporeich, beschwingt und im Feuerwerk der Dialoge verlief die Dreiviertelstunde und das Publikum hätte gern eine Fortsetzung gesehen.

Spielleiter Krause als Motivator

Viel Beifall ernteten die Theaternasen., die durch ihren langjährigen Spielleiter Clemens Krause zu diesen herausragenden Ergebnissen geführt wurden und der es immer wieder vermag, erstaunliche schauspielerische Leistungen aus den Schülerinnen und Schülern herauszuholen. Auch das schön anzusehende schlichte Bühnenbild und das gesamte Arrangement lagen wieder in dessen bewährten Händen. Hilfe erhielt er dabei durch einige umsichtige Unterstützer. „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ sagte Karl Valentin. Recht hat er!

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