Apolda. Nachdem ein Bewohner in einer Gemeinschaftsunterkunft in Apolda Pfefferspray versprüht hatte, mussten die übrigen Bewohner ins Freie gebracht werden.

Am Samstagabend wurden Beamte der Polizeiinspektion Apolda und Weimar sowie eine Streifenbesatzung des Inspektionsdienstes Jena zur Gemeinschaftsunterkunft in Apolda gerufen. Auslöser für diesen umfangreichen Einsatz war einer der dortigen Anwohner, welcher im Zuge eines Streites Pfefferspray gegen einen anderen Anwohner einsetzte. Da das Reizstoffspray im Bereich des Hausflures und in einer so erheblichen Menge versprüht wurde, waren weitläufig die anderen Räumlichkeiten sowie Anwohner davon betroffen. Nachdem nunmehr alle Maßnahmen gegen den Täter abgeschlossen waren, mussten rund 30 der betroffenen Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft nach draußen gebracht werden.

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Insgesamt drei der Anwohner waren zeitweise einer erheblichen Atemwegsreizung ausgesetzt, brauchten jedoch keine weitere medizinische Behandlung. Nach mehreren Minuten der Durchlüftung innerhalb der Unterkunft konnte diese wieder für die Anwohner freigegeben werden. Die Polizeiinspektion Apolda ermittelt nun gegen den Täter hinsichtlich einer gefährlichen Körperverletzung.

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