Tierische Begeisterung

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In diesem Jahr war ich inkonsequent. Zwar habe ich trotz der Warenschwemme wie immer vor dem 1. Advent noch nicht ein Stück weihnachtliches Gebäck zu mir genommen. Aber an meiner Haustür hängen bereits zwei leuchtende Kränze, wo sonst die Deko erst am ersten Adventssamstag kistenweise vom Dachboden in Fensterbänke, Regale & Co. kommt.

Die Kränze aber sind neu, mussten erst einmal von Hand geschmückt und dann probiert werden, ob sich das Ergebnis mit meinen Erwartungen an die Neuerwerbungen deckt. Meine Begeisterung darüber wurde noch größer, als ich bemerkte, wie unsere Nachbarshunde darauf regieren: Mit wedelnden Schwänzen stehen sie allabendlich vor der Tür und blicken hinauf zum Kranz an der Außenseite der Tür, dessen kleine Glöckchen bei einem Windstoß zart und festlich zu klingen beginnen. Diese überschwängliche Freude bei den Vierbeinern hätte ich nie erwartet.

Die Ernüchterung kam schnell, als ich sie länger beobachtete. Nicht die Kränze begeistern sie, sondern allein die Vorstellung, dass mein Mann die Tür öffnet und mal wieder Leckerlies verteilt.

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