Interaktive Zeitleiste: Die Marienglashöhle im Wandel der Zeit

Friedrichroda  Wir zeigen die Geschichte des Schaubergwerks bei Friedrichroda interaktiv und leicht verständlich. Die Marienglashöhle als multimediale Entdeckungsreise.

Christian Werner, rom
Die Marienglashöhle bei Friedrichroda

Die Marienglashöhle bei Friedrichroda

Foto: Alexander Volkmann

Friedrichroda.  Vor einem halben Jahrhundert wurde die Marienglashöhle bei Friedrichroda für Besucher wiedereröffnet. Nach 16 Monaten mit schwierigen Arbeitsbedingungen unter Tage. Auch der Außenbereich wurde aufwendig umgestaltet, zum Teil waren Bewohner und andere ehrenamtlich im Einsatz. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Höhle gehört zu den Top-Ausflugszielen in Thüringen, sieben Millionen Besucher wollten seitdem die Kristallgrotte sehen. Unter der Erde wird außerdem geheiratet und musiziert.

Die Stadt Friedrichroda hat Ende November dieses Jahres das Jubiläum gebührend gefeiert. Mit einem Festakt in dem Schaubergwerk, bei dem Kuramtsleiter Hagen Schierz die 50 Jahre in Bildern hat Revue passieren lassen. Danach beschallten Vize-Udo und seine Panikkomplizen aus Eisenach den Berg mit den Hits von Udo Lindenberg.

Doch die Geschichte der Höhle reicht viel weiter, bis ins Jahr 1776. Dann kamen die Bergleute, aber auch immer wieder – und später immer mehr – Besucher. Die Anlage musste über die Jahrhunderte mehr als einmal geschlossen werden, unter anderem wegen Wassereinbruchs. Aber immer wieder fanden sich Menschen, die das Potenzial der Anlage erkannten und den Eingang zur Höhle wieder öffneten.

Wir haben die Geschichte der Marienglashöhle in einer interaktiven Zeitleiste aufbereitet, die Sie hier anschauen können

( Christian Werner, rom )