Volleyballer des SV TU Ilmenau haben neuen Cup-Modus doppelt genutzt

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Wer hat den Hut auf? Die Ilmenauer Pawel Koroljow, Artem Andreev und Tom Moldenhauer (von links) stehen mit ihrem TU-Team in der Liga-Pokal-Endrunde.

Wer hat den Hut auf? Die Ilmenauer Pawel Koroljow, Artem Andreev und Tom Moldenhauer (von links) stehen mit ihrem TU-Team in der Liga-Pokal-Endrunde.

Foto: René Röder

Erfurt/Altenburg.  Im neuen Volleyball-Ligapokal ist TU Ilmenau bei den Frauen und Männern mit souveränen Halbfinalsiegen für die Endrunden qualifiziert

Sowohl die Frauen als auch die Volleyball-Männer des SV TU Ilmenau schafften am vergangenen Wochenende im neu geschaffenen Ligapokal des Thüringer Volleyballverbandes den Sprung ins Endspiel beziehungsweise die Endrunde. Während die Frauen von Trainer David Götzel in einem echten Endspiel im Frühjahr auf den VfB 91 Suhl II treffen, spielen die Männer ein Finalturnier mit den beiden anderen Halbfinalgruppen-Siegern VC Altenburg und den Blue Volley Juniors Gotha aus.

Der neue Pokal-Modus, der für die teilnehmenden Teams freiwillig ist, erfreut sich in den niedrigeren Ligen keiner großen Beliebtheit, da das so reizvolle David-gegen-Goliath-Duell gegen einen Regional-, Dritt- oder Zweitligisten nahezu unmöglich wird. Im Liga-Pokal treten zunächst die Teams aus der Thüringenliga oder niedriger gegeneinander an – und nur der Liga-Pokal-Sieger kann dann im Halbfinale des TVV-Pokal auf den 1. VSV Jena (Regionalliga) oder die Blue Volleys Gotha (2. Liga) treffen.

Die Frauen des SV TU Ilmenau um Spielführerin Melissa Moyé, derzeit Verbandsliga-Erste Süd, gewannen ihr Halbfinalspiel beim Nord-Vierten VC Altenburg glatt mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:16).

Die TU-Volleyball-Männer trafen in Erfurt in Gruppe A auf Gastgeber Martinus aus der Kreisliga sowie Thüringenligist SG electronic.

Im Duell beider Erfurter Teams gewann electronic mit einigen Schwierigkeiten 3:1. Die TU-Volleyballer von Spielertrainer Philipp Rohm starteten gegen Kreisligist Martinus, der sonst seine Ligaspiele unter der Woche austrägt und gut mithielt, jedoch im Angriffs- und Blockspiel Nachteile hatte. Im ersten Satz agierte TU insbesondere im Angriffsspiel noch zu fehlerhaft und lag 7:11 hinten. Nach Aufschlagserien von Likhachev und Moldenhauer geriet der 25:19-Satzgewinn jedoch nicht ernsthaft in Gefahr. Ilmenau gewann die beiden weiteren Sätze mit 25:17 und 25:13 letztendlich auch ungefährdet. Der 20-jährige Student Mikhail Likhachev verstärkt ab so fort die Ilmenauer Mittelposition und ist auch eine echte Option fürs Zuspiel.

Gegen electronic Erfurt entwickelte sich ein überraschend einseitiges Spiel zugunsten der Ilmenauer. Mit hoher Angriffsquote wurde der erste Satz nach zwischenzeitlicher 13:6-Führung deutlich mit 25:17 gewonnen. Im zweiten Satz sorgten zwei Aufschlagserien von Ziehn für klare Verhältnisse, während die Angreifer um Koroljow und Köbe mit hoher Effizient punkteten (25:16). Der dritte Satz verlief letztlich nur bis zum 8:8 ausgeglichen (25:19).