Nordhausen. Nordhäuser Volleyballer verlieren das erste Spiel des Jahres in Jena mit 0:3

Das neue Jahr begann für die Südharzer Volleyballer direkt mit dem Thüringenderby der Regionalliga Ost beim VSV Jena II. Die über die Feiertage geschlossenen Hallen und das dadurch fehlende Training machten sich auf dem Spielfeld bemerkbar. An der Saale gab es für die Nordhäuser nichts zu holen, nach gut einer Stunde stand ein 0:3 auf der Anzeigetafel. In der Tabelle bleibt 2024 alles beim Alten, der SVC liegt auf Platz zehn und hat damit die rote Laterne inne. Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen ist bereits in weite Ferne gerückt.

In den gesamten drei gespielten Sätzen „hat immer der letzte Schritt gefehlt, der letzte Wille und der Ehrgeiz, den Ball unbedingt haben zu wollen oder zu versenken“, analysierte Trainer Kampmeyer nach der Begegnung. In der Anfangsphase gestalteten die Gäste aus dem Südharz die Partie zunächst offen (6:7), mit zunehmender Spieldauer zogen die Jenaer Hausherren dann aber immer weiter auf und davon. Bei der ersten Auszeit 12:19 war bereits eine Vorentscheidung gefallen, kurze Zeit später war der erste Satz mit 16:25 bereits Geschichte.

Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauern auch im zweiten Abschnitt. Zunächst agierten Libero Jaspar Gemperlein, Willy Suhr, Vincent Finke, Ben Bierwisch, Chris Kampmeyer, Noah König, Kapitän Thomas Riemekasten, Felix Loup und Paul Weska mit den Gastgebern auf Augenhöhe (6:8), im weiteren Spielverlauf zog die Jenaer Drittliga-Reserve dann wiederum auf 15:8 in Front. Dabei machte sich wiederum der fehlende Trainingsbetrieb über die Weihnachtsfeiertage bemerkbar, „die Fehlerquote war in allen Elementen zu hoch.“ So gelang es den durchaus engagierten Nordhäusern auch in der Folge nicht, die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Stattdessen gingen sie durch das 19:25 im zweiten Abschnitt erneut als zweiter Sieger vom Parkett an der Saale.

Auf der dritten Etappe gerieten die Nordthüringer Gäste direkt von Beginn an in Rückstand. Auch die Einwechslungen der Ergänzungsspieler brachten nicht den gewünschten Erfolg, bis zum 11:15 lag der Kontrahent noch halbwegs in Sichtweite. Über die Station 13:20 näherte sich die Partie ihrem Ende, beim Stande von 17:25 ertönte der Schlusspfiff im Sportforum Jena. Ein realistischer Coach Kampmeyer gab nach dem Spiel folgendes Statement ab: „Man hat uns nicht unsere Grenzen aufgezeigt, aber man hat uns gezeigt, dass sich bei uns, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, einiges verbessern muss. Jena hat einfach den Stiefel heruntergespielt und das war es schon. Das hat vollkommen gereicht.“ Viel Zeit zum Trainieren bleibt nicht, bereits kommenden Samstag gastiert Tabellenführer USV TU Dresden in Nordhausen.