Bileks Oberliga-Debüt macht trotz Niederlage Hoffnung für die Zukunft

Schleiz  Ersatzgeschwächter VfB Schleiz unterliegt in der Tischtennis-Oberliga dem DJK Biederitz mit 5:9

Der 13 Jahre alt werdende Ian Bilek (vorn, hier an der Seite des starken Michal Spalek) gab gegen Biederitz ein überzeugendes Debüt in der Oberliga.Foto: Karsten Karsunke

Der 13 Jahre alt werdende Ian Bilek (vorn, hier an der Seite des starken Michal Spalek) gab gegen Biederitz ein überzeugendes Debüt in der Oberliga.Foto: Karsten Karsunke

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Ersatzgeschwächt verlor der VfB Schleiz in der Tischtennis-Oberliga Mitte gegen die DJK Biederitz mit 5:9, bleibt aber weiterhin auf dem dritten Tabellenrang. Durch die zwei fehlenden Spitzenspieler versuchte der VfB mit einer Umstellung der Doppel, den Gegner unter Zugzwang zu setzen. Doch dieses Risiko zahlte sich nicht aus. Nachdem die zuletzt überzeugenden Kacper Malinowski/Sandy Plohmann gegen das zweite DJK-Paar Radoslaw Kulczycki/Klaidas Baranauskas nie richtig ins Match fanden und Michal Spalek/Ian Bilek gegen das Biederitzer Einser-Doppel Mathias Dietrich/ Eric Osbar erwartungsgemäß verloren, zogen auch Tomas Cerveny/Heiko Scherf gegen Justin Huszti/Andreas Straube trotz anfänglichen Vorteils zum 0:3-Zwischenstand den Kürzeren.

In den Einzeln teilten sich beide Seiten zunächst die Punkte. Dabei holte Spalek gegen Dietrich erst einen 0:2-Satzrückstand und später im fünften Durchgang sogar ein 0:5 erfolgreich auf, während Cerveny gegen Kulczycki einen 10:6-Vorsprung im Ersten nicht nach Hause brachte und sein Gegner ihm fortan stets einen Schritt voraus war.

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde anschließend Malinowski, der Baranauskas nach Startschwierigkeiten 3:1 bezwang. Plohmann hingegen musste sich dem deutlich stärker eingestuften Osbar nach eigener 2:0-Satzführung geschlagen geben.

Im unteren Paarkreuz als Außenseiter in die Partie gegangen, verkauften sich die nun ins Geschehen eingreifenden Schleizer Ersatzspieler achtbar. Allerdings wurde Scherfs Kampf gegen den unangenehm zu spielenden Materialspezialisten Straube ebenso wenig vom Erfolg gekrönt wie der Einsatz von VfB-Nachwuchsakteur Bilek.

Dieser hatte wenige Tage vor seinem 13. Geburtstag die Chance bekommen, erstmals Oberliga-Luft zu schnuppern. Angefeuert vom einheimischen Publikum schaffte es das sonst in der 3. Bezirksliga aktive Talent sogar, seinem Gegenüber Huszti einen Satz abzunehmen, was ihm den Respekt aller Anwesenden einbrachte.

Entscheidung nach erster Einzelrunde gefallen

Obwohl damit beim Stand von 2:7 nach der ersten Einzelrunde die Vorentscheidung gefallen war, gaben sich die Gastgeber ihrem Schicksal nicht hin. So verkürzten Spalek, Cerveny und Malinowski mit Siegen über Kulczycki, Dietrich und Osbar auf 5:7, ehe die Gäste die zum Auswärtssieg fehlenden beiden Punkte holten. Einfach hatten ihnen Plohmann, Scherf und Bilek dies aber nicht gemacht. Vor allem Bileks zweiter, letztlich nicht mehr gewerteter Auftritt sorgte bei den Zuschauern nochmals für Bewunderung, als er Straube alles abverlangte.

Schleiz: Michal Spalek und Kacper Malinowski je 2; Tomas Cerveny 1.

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