Kampf um Lohngleichheit

US-Fußballerinnen wollen gegen eigenen Verband vorgehen

Das Frauen-Nationalteam hat in den USA einen hohen Stellenwert.

Das Frauen-Nationalteam hat in den USA einen hohen Stellenwert.

Foto: dpa

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ChicagoIm Kampf um Lohngleichheit wollen die Fußball-Nationalspielerinnen der USA gegen ihren eigenen Verband vor Gericht ziehen. Schlichtungsgespräche seien erfolglos geblieben, hieß es in der Mitteilung einer Sprecherin, die vom TV-Sender CNN zitiert wurde.

"Wir sind unverdrossen und blicken einer Verhandlung vor einem Geschworenengericht freudig entgegen", hieß es weiter.

Die Weltmeisterinnen sind demnach enttäuscht darüber, dass der Verband "zutiefst diskriminierende" Bedingungen aufrechterhalten wolle. Begonnen hatte der Streit im März, als 28 US-Nationalspielerinnen eine Klage bei einem Gericht in Los Angeles einreichten. Sie warfen ihrem Fußball-Verband darin unter anderem vor, eine schlechtere Bezahlung im Vergleich zum Männer-Team zu erhalten. Zu den Unterzeichnern der Klage gehören Starspielerinnen wie Carli Lloyd, Alex Morgan und Kapitänin Megan Rapinoe.

Im Juli hatten die US-Fußballerinnen zum vierten Mal den WM-Titel gewonnen. In der Klage argumentierten sie, dass ihre Erfolge größer seien als die der Männer und dass sie mehr Umsätze erwirtschafteten. Verbandspräsident Carlos Cordeiro teilte Ende Juli mit, der Fußball-Verband habe dem Nationalteam der Frauen in den vergangenen Jahren mehr Geld gezahlt als ihren männlichen Kollegen.

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