Endurocross soll stattfinden

Hamma.  Am Hammaer Weinberg knattern heute bei der 4. Auflage des EnduroXCross zahlreiche Motorräder durch den Schlamm

Martin Bauer aus Auleben fährt für den Südharzer MSC Nordhausen. Er war vergangenes Jahr dabei und geht auch nun wieder an den Start.

Martin Bauer aus Auleben fährt für den Südharzer MSC Nordhausen. Er war vergangenes Jahr dabei und geht auch nun wieder an den Start.

Foto: Henning Most

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Es wird vielleicht die einzige Sportveranstaltung im Kreis Nordhausen an diesem Wochenende sein: Die vierte Auflage des EnduroXCross auf dem Hammaer Weinberg geht heute an den Start.

„Wir haben natürlich auch einen Anruf vom Landratsamt bekommen. Aber eben kein Verbot. Wir sind eine Freiluftveranstaltung, bei der kaum ein Fahrer mit einem anderen in Berührung kommt. Und die Grenze von 500 Personen werden wir erfahrungsgemäß nicht erreichen“, sagt Jan Hoffmann, Vorsitzender des MSC Hamma.

Ab 9 Uhr ist die Anmeldung und die technische Abnahme. Von 10 bis 11 Uhr wird ein freies Training angeboten und von 12 bis 16 Uhr finden die verschiedenen Rennen statt. „Wir haben uns entschlossen nach Altersklassen zu unterscheiden und nicht nach Hubraum. Denn der Hubraum spielt beim Endurofahren nicht die allergrößte Rolle“, sagt Hoffmann, der darauf verweist, dass es viele verschiedene Klassen geben wird.

Die Strecke ist bestens präpariert. In den vergangenen Jahren war der Wettergott nicht auf der Seite der Motocross-Enthusiasten. Doch dieses Mal scheint es anders zu sein. Regen gab in den letzten Tagen kaum noch. Somit werden die neuen und auch alten Hindernisse gut befahrbar sein. Um die 100 Starter soll es heute geben. „Es wären auch noch ein paar mehr geworden. Aber auch hier haben wir die Auswirkungen des Coronavirus zu spüren bekommen. Denn einige Fahrer, beispielsweise aus Mexiko, mussten bereits wieder abreisen“, so Hoffmann. Dennoch ist er frohen Mutes und glaubt an einen reibungslosen Ablauf und hofft, dass der Motorsport in seiner Popularität wieder gewinnt und sich mehr für diesen Sport interessieren. Da kann sich der ein oder andere Sportbegeisterte in aller Ruhe dem Enduro-Sport widmen. „Wenn wir die vorgegebene Personenanzahl erreicht haben, ist aber Schluss. Dann müssen wir dicht machen“, sagt Hoffmann noch aus gegebenem Anlass.

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