Frankfurt/Main. Alexandra Popp schießt ein Tor und bereitet eines mit der Hacke vor. So vermeidet der deutsche Vizemeister VfL Wolfsburg einen erneuten Rückschlag in Frankfurt.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben sich im Bundesliga-Titelkampf dieses Mal keine Blöße bei Eintracht Frankfurt gegeben.

Das Team um Alexandra Popp kam am zweiten Spieltag vor 13.500 Zuschauern im Deutsche Bank Park zu einem allerdings hart umkämpften 4:2 (1:1)-Erfolg. Meister FC Bayern München spielt erst an diesem Montag (19.30 Uhr/MagentaSport, DAZN und Sport1) gegen den 1. FC Köln.

Laura Freigang (9. Minute/Foulelfmeter) und Barbara Dunst (47.) trafen für die Eintracht-Frauen, DFB-Kapitänin Popp (28.), Lena Oberdorf (53.), Maria-Joelle Wedemeyer (73.) und Eva Pajor (84.) für Wolfsburg. Es war das erste sogenannte Highlight-Spiel in einem großen Stadion der Männer in dieser Saison.

Wolfsburgs Frauen drehen die Partie

Die Champions-League-Finalistinnen aus Niedersachsen hatten im Mai vor 17.800 Fans in Frankfurt eine ganz bittere 0:4-Niederlage hinnehmen müssen, die sie im Endeffekt die Meisterschaft kostete. Die Münchnerinnen spielten zum Saisonauftakt nur 2:2 beim SC Freiburg. Verlustpunktfrei stehen die TSG 1899 Hoffenheim und Wolfsburg an der Tabellenspitze.

Auch dieses Mal erwischte das VfL-Team einen schlechten Start. Die Hintermannschaft - ohne die angeschlagene DFB-Abwehrchefin Marina Hegering - sah beim 0:1 nach einem weiten Pass von Verena Hanshaw schlecht aus. DFB-Keeperin Merle Frohms legte Barbara Dunst, den fälligen Elfmeter verwandelte Freigang. Deutschlands Fußballerin des Jahres Popp war dann nach Zuspiel von Jule Brand beim 1:1 zur Stelle.

Das Gastgeber-Team von Trainer Niko Arnautis legte unmittelbar nach der Pause durch einen Treffer der starken Dunst nach. Doch Oberdorf mit einem fulminanten Schuss und die eingewechselte Wedemeyer drehten die Partie, ehe Popp den vierten Treffer durch Pajor mit der Hacke vorbereitete.