Bochum. Am Donnerstag nominiert Bundestrainer Julian Nagelsmann den EM-Kader. Robert Andrich hat große Chancen, dabei zu sein. Auch nach der EM könnte er nach eigenen Angaben nur bedingt entspannen.

Mittelfeldspieler Robert Andrich von Bayer Leverkusen blickt sehr zuversichtlich auf die Nominierung des deutschen Kaders für die Heim-Europameisterschaft.

„Ich hoffe mal, dass ich einen Anruf bekomme, dass ich dabei sein werde“, sagte Andrich und ergänzte selbstbewusst: „Ich bin der Meinung, ich habe auf jeden Fall meine Leistung dazu gebracht, dass ich dabei sein kann. Die zwei Spiele gegen Frankreich und Holland waren meiner Meinung nach sehr, sehr gut.“ Der 29-Jährige sei „sehr guter Dinge, dass ich dabei sein darf“.

Andrich hat zwar bislang erst drei Länderspiele bestritten. Alles andere als eine Berufung in den Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag wäre allerdings eine große Überraschung. Der deutsche Meister spielte in den beiden gewonnenen Partien im März in Frankreich (2:0) und gegen die Niederlande (2:1) jeweils von Beginn an.

Auch nach einer EM-Teilnahme und der langen Saison mit Leverkusen inklusive Europa-League-Endspiel sowie DFB-Pokal-Finale hätte Andrich nach eigenen Angaben nicht wirklich Zeit, zu verschnaufen. „Ich glaube jeder, der Kinder zu Hause hat, weiß, dass danach nicht unbedingt Füße hochlegen angesagt ist, sondern dann geht eigentlich erst das richtige Leben los“, sagte Andrich mit einem Lächeln.