"Situation nicht verbessert"

FIFA-Chef: Rassismus-Vorfälle in Italien ernstes Problem

FIFA-Präsident Gianni Infantino.

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Foto: dpa

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Rom.FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich besorgt über die jüngsten rassistischen Vorfälle im italienischen Profifußball geäußert.

Im italienischen Fernsehsender RAI sagte der Chef des Weltverbandes, die Situation sei "sehr ernst" und müsse solange bekämpft werden, bis rassistische Gesänge aufhörten.

Die Erstliga-Partie zwischen Atalanta Bergamo und dem AC Florenz war am Sonntag wegen rassistischer Gesänge während der ersten Halbzeit kurzzeitig unterbrochen worden. Florenz-Profi Dalbert Henrique aus Brasilien hatte den Schiedsrichter angesprochen, weil er sich von Atalanta-Fans rassistisch beschimpft fühlte. Auch der belgische Nationalspieler Romelu Lukaku von Inter Mailand war zuletzt Ziel solcher Attacken.

Rassismus müsse mit Bildung, Verurteilung und Diskussionen bekämpft werden, sagte Infantino. "Wir können keinen Rassismus in der Gesellschaft oder im Sport haben. In Italien hat sich die Situation nicht verbessert, und das ist sehr ernst. Man muss die Verantwortlichen identifizieren und aus den Stadien werfen", verlangte der Schweizer. Es dürfe keine Angst davor geben, Rassisten zu verurteilen.

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