Prokop-Nachfolger

Gislason will nach EM 2022 Handball-Bundestrainer bleiben

Alfred Gislason wird als neuer Bundestrainer während einer Pressekonferenz in Hannover vorgestellt.

Alfred Gislason wird als neuer Bundestrainer während einer Pressekonferenz in Hannover vorgestellt.

Foto: dpa

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Frankfurt/Main. Bundestrainer Alfred Gislason kann sich eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handballbund über die EM 2022 hinaus "sehr gut" vorstellen.

"Solange es gut läuft und zufriedenstellend für beide Seiten ist, mache ich gern weiter", sagte der 60 Jahre alte Isländer in einem Interview der "Sport Bild".

Gislason war in der Vorwoche als Nachfolger von Christian Prokop verpflichtet worden. Er habe sich danach vergeblich um einen Kontakt zu seinem Vorgänger bemüht. "Ich denke, so wie Christian ist, braucht er erst einmal etwas Abstand", sagte Gislason und äußerte Verständnis dafür: "Das ist immer ein Schock in so einer Situation."

Der DHB war für die Art und Weise des überraschenden Trainerwechsels heftig kritisiert worden. Gislason selbst will sich dabei aber nichts vorwerfen. "Diese Entscheidung habe ja nicht ich getroffen, sondern andere", sagte er. Prokop tue ihm aber "natürlich leid".

Nach einer siebenmonatigen Auszeit vom Handball fühle er sich wieder richtig fit, betonte Gislason. Sein Debüt im neuen Amt gibt der langjährige Erfolgstrainer des deutschen Rekordmeisters THW Kiel am 13. März beim Länderspiel der DHB-Auswahl gegen die Niederlande in Magdeburg. Vom 17. bis 19. April steht dann in Berlin die Olympia-Qualifikation gegen Schweden, Slowenien und Algerien an.

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