Imola. Carlos Sainz braucht ein neues Formel-1-Cockpit. Der Spanier muss 2025 für Lewis Hamilton Platz machen. Sainz hat mehrere Optionen - Audi gehört dazu. Er rechnet mit keiner schnellen Lösung.

Audi-Kandidat Carlos Sainz erwartet in der Frage nach seinem künftigen Formel-1-Arbeitgeber ein Geduldsspiel.

„Ich glaube schon, es bewegt sich nicht zu schnell“, antwortete der dreimalige Rennsieger aus Spanien am Rande des Grand Prix der Emilia-Romagna in Imola auf eine entsprechende Frage. Der 29-Jährige muss sein Cockpit bei Ferrari zum Ende dieses Jahres für Mercedes-Pilot Lewis Hamilton räumen.

Sainz wird sowohl mit dem künftigen Werksteam Audi, das noch bis Ende 2025 Kick Sauber heißt, als auch Mercedes und Red Bull in Verbindung gebracht. Bei Audi müsste er mit einer langen Anlaufzeit rechnen, ehe er vielleicht um Siege mitfahren kann. Bei Mercedes und Red Bull gilt er Medienberichten zufolge nicht als Topfavorit auf ein Cockpit ab nächstem Jahr.

Nico Hülkenberg wechselt zur kommenden Saison von Haas zu Kick Sauber. Der 36-Jährige unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag beim künftigen Audi-Werksteam. „Ich unterhalte mich regelmäßig mit Carlos. Das ist nicht eine Sache, ob er Bock auf mich hat. Carlos will im besten Paket sitzen für die nächsten Jahre, das ist eher der ausschlaggebende Punkt“, sagte Hülkenberg über eine mögliche Fahrerpaarung mit Sainz.