Erfurt. Ausgerechnet am vierten und letzten Bundesliga-Spieltag schafft das Erfurter Kin-Ball-Team die schlechteste Saisonplatzierung und verpasst so den Titel und auch das Podest. Meister wird erstmals München.

Spannender hätte die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Kin-Ball-Bundesliga nicht sein können: Die ersten fünf Teams waren nur durch sieben Punkte getrennt und hatten alle noch Chancen auf den Meistertitel. So auch der Gastgeber, die Erfurter Lachse, die nach Platz vier in der Vorsaison als Zweiter ins Saisonfinale in der Riethsporthalle gingen.

Doch so sehr sie für ihre Turnierorganisation von allen Beteiligten und auch dem Ehrengast, Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, gelobt wurden, so sehr waren sie diesmal sportlich vom Pech verfolgt. Nach zuvor einmal Platz eins und zweimal Platz vier wurden die Lachse diesmal nur Sechster und verpassten somit als Vierter erneut das Podest. Meister wurden zum ersten Mal die Münchner Elche vor Bobingen und Titelverteidiger Oberhausen.