Wacker Nordhausen gastiert in Meuselwitz

Nordhausen.  Fußball-Regionalligist Wacker Nordhausen gastiert im kleinen Derby am Freitag in Meuselwitz. Bangen um Mickels und Becker.

Auf die Rückkehr von Carsten Kammlott ins Aufgebot, hier bei Wackers 2:1 im Pokal gegen Meuselwitz, hofft Trainer Heiko Scholz. 

Auf die Rückkehr von Carsten Kammlott ins Aufgebot, hier bei Wackers 2:1 im Pokal gegen Meuselwitz, hofft Trainer Heiko Scholz. 

Foto: Christoph Keil

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Zweikämpfe gewinnen – das ist für beide Trainer die Grundlage für den Erfolg im kleinen Derby der Regionalliga zwischen Meuselwitz und Nordhausen. Am Freitag, 18 Uhr, treffen der Außenseiter und der Favorit auf der Glaserkuppe aufeinander – oder wie es ZFC-Coach Heiko Weber sagt: „David gegen Goliath“.

Dass es für die Nordhäuser kein Spaziergang wird, ist spätestens seit dem Pokalspiel der Regionalliga-Kontrahenten vor sieben Wochen klar. Damals rang Wacker die Ostthüringer nur mit viel Mühe mit 2:1 im Südharz nieder. Einen ähnlichen Abnutzungskampf erwartet Weber wieder. „Wir dürfen Wacker nicht ins Rollen kommen lassen“, sagt der ehemalige Zweitliga-Spieler, der auf die verletzten Lubsch und Albert sowie den rotgesperrten Torwart Kroner verzichten muss. „Wir wollen zu Hause punkten“, so Weber, dessen ZFC aktuell mit 13 Zählern nur auf Rang 14 steht. Für Weber kein Grund zur Panik. „Es ist für uns doch immer das Gleiche. Wenn wir an unser Limit gehen, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance. Am Ende ist dann vielleicht wieder Platz zehn drin“, so der 54-jährige, der den ZFC seit 2015 trainiert.

Heiko Scholz ist erst seit Januar verantwortlich in Nordhausen. Mit dem 4:0 gegen Rathenow hat Wacker nach drei Niederlagen wieder in die Spur gefunden. Der Rückstand auf die Spitze beträgt sechs Punkte. „Um weiter aufzuholen, müssen wir in Meuselwitz gewinnen“, so Scholz, der „ein Spiel auf Augenhöhe“ erwartet. „Die kegelt man nicht mal so einfach aus ihrem Stadion“, sagt der 53-Jährige.

Scholz hofft, die Rathenow-Elf an den Start bringen zu können. Bangen muss er aber um die angeschlagenen Mickels und Becker. Eventuell kehrt Kammlott zurück. Nicht dabei sind Kores, der das letzte Spiel seiner Rotsperre absitzen muss, sowie Esdorf, Dörnte und Andacic.

Meuselwitz – Nordhausen, Freitag 18 Uhr

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