Wacker-Nordhausen-Trainer Seeland: „So holen wir keinen Punkt“

Nordhausen.  Der Trainer vom Fußball-Oberligisten Wacker Nordhausen schlägt bereits nach zwei punktlosen Spieltagen Alarm.

Bedient: Wacker-Trainer Philipp Seelandl 

Bedient: Wacker-Trainer Philipp Seelandl 

Foto: Christoph Keil 

Philipp Seeland (30) wechselte immer wieder mal die Taktik. Stehend, sitzend. Schreiend, stumm. Auch vier Wechsel brachten nichts. Wacker war an diesem schwarzen Tag einfach eine Nummer zu klein für die Fußball-Oberliga. Der Coach analysiert die Situation bei den Südharzern.

Sind Sie geschockt, dass ihre Mannschaft gegen einen Aufsteiger hier so chancenlos war?

Nein. Normalerweise geht so ein Spiel 0:0 aus. Da war sehr viel Gebolze. Aber Fahner Höhe hat durch die gewonnene Startphase verdient drei Punkte mitgenommen. Wir haben uns in den Zweikämpfen beeindrucken lassen. Wir waren nicht eine Minute im Spiel. Mit so einer Leistung holen wir in der Oberliga keinen Punkt.

Liegt es an den Verletzten, die wichtige Spieler im System sind?

Es sind bei unserem knappen Kader inzwischen zu viele Verletzte. Mit Gümpel, der mit Bänderdehnung im Knie hoffentlich bald zurückkehrt, mit den Langzeitverletzten Erik Schneider und Jonas Ernst, die uns erst in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen werden, fehlten drei Führungsspieler, von denen wir nicht eben viele besitzen.

Müssen Sie beim Personal bis Oktober nachlegen?

Das gibt unsere Situation nach der Insolvenz nicht her. Wir können keine Spieler holen, die wir bezahlen müssen, wie Erfurt. Wir werden mit unserem jungen Kader weitermachen und uns steigern.

Wacker Nordhausen enttäuscht erneut auf ganzer Linie

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