Lillehammer. Johannes Lochner bleibt im Zweierbob in dieser Saison das Maß aller Dinge. Beim deutschen Dreifacherfolg in Lillehammer gelingen dem fünfmaligen Weltmeister zwei Rekorde.

Johannes Lochner dominiert im Weltcup weiter die Zweierbob-Konkurrenz. Im fünften Wettbewerb der Saison sicherte sich der für Stuttgart startende Berchtesgadener mit seinem Anschieber Georg Fleischhauer (SC Potsdam) in Lillehammer den vierten Sieg in dieser Saison im kleinen Schlitten.

Auf der Olympia-Bahn von 1994 verwies das Duo in der Gesamtzeit von 1:40,63 Minuten Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) und Anschieber Alexander Schüller vom SV Halle auf den zweiten Rang (+0,38 Sekunden). Dritte wurden Adam Ammour und Benedikt Hertel vom BRC Thüringen.

Mit einem Bahnrekord im ersten Lauf in 50,34 Sekunden hatte der fünfmalige Weltmeister Lochner den Grundstein für den Sieg gelegt. Der frühere Abonnementsmeister Friedrich konterte mit der bis dato besten Zeit des zweiten Laufs in 50,39 Sekunden und schob sich damit am deutschen Meister Ammour vorbei, der nach dem ersten Lauf noch vier Hundertstel vor dem Oberbärenburger gelegen hatte. Für einen Sieg reichte es nicht, da Lochner zum Abschluss den gerade von ihm aufgestellten Bahnrekord um weitere fünf Hundertstel auf 50,29 Sekunden unterbot.