Chemnitz. In keiner anderen Region ist die direkte ausländische Investition so hoch. Ein wichtiger Grund sind Flächen von 100 Hektar und mehr.

Die wirtschaftliche Situation und Zukunft in Ostdeutschland stimmt den Ostbeauftragten der Bundesregierung zuversichtlich. „In keiner anderen Region ist die direkte ausländische Investition so hoch“, sagte Carsten Schneider (SPD) am Rande einer industriepolitischen Tagung der IG Metall für Ostdeutschland in Chemnitz. Grund sei auch, dass es in dieser Region noch große Industrieflächen von 100 Hektar und mehr gebe.

'Thüringen - Der Tag' - Post von Jan Hollitzer

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Mit den großen Ansiedlungen wie unter anderem der Intel-Chipfabrik in Magdeburg und dem taiwanischen Chip-Konzerns TSMC in Dresden werde Ostdeutschland das Herz der Halbleiterproduktion in Europa. Die Bundesregierung unterstütze die Ansiedlung der Halbleiterfabriken mit gewaltigen Summen. Es würden gezielt Zukunftsbranchen gestärkt und Tausende neue Arbeitskräfte geschaffen, betonte Schneider.

Industriepolitisch seien derzeit die Chancen in Ostdeutschland so gut wie in den vergangenen 30 Jahren nicht mehr, sagte Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. Neben den zur Verfügung stehenden Flächen sei dafür auch der Anteil an erneuerbaren Energien verantwortlich. Bei den vielen Veränderungen müssten aber die Menschen mitgenommen werden und mitgestalten dürfen. Gute Arbeit könne es nur mit Mitbestimmung geben, sagte der Gewerkschafter.