Hingeschaut

Was steckt hinter den E-Nummern auf Zutatenlisten?

Was bedeuten eigentlich die E-Nummern auf der Zutatenliste bei Süßkram und Co.?

Was bedeuten eigentlich die E-Nummern auf der Zutatenliste bei Süßkram und Co.?

Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn)  E-Nummern auf der Zutatenliste von Weihnachtskeksen? Das sind Zusatzstoffe, die zum Beispiel aromatischer oder backfähiger machen sollen. Wem dieser Code erstmal nichts sagt, der kann nachschlagen.

Sie haben eine Packung Lebkuchen gekauft und auf der Zutatenliste steht unter anderem E 501 und E 503. Nun wollen Sie wissen, was sich dahinter verbirgt und ob Sie die Lebkuchen unbesorgt essen können. In der Datenbank zusatzstoffe-online.de der Verbraucher Initiative können diese und andere Nummern nachgeschlagen werden.

Dort findet sich zum Beispiel die Info, dass hinter den Backtriebmitteln E 501 und 503 Pottasche und Hirschhornsalz stecken – und in der näheren Erläuterung steht, dass beides als unbedenklich eingestuft wird. Gleiches gilt laut der Verbraucher Initiative für über die Hälfte der über 300 zurzeit zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe.

Andere Stoffe können zum Beispiel die Verdauung beeinflussen oder allergieähnliche Symptome auslösen. Manche sind für Menschen mit bestimmten Stoffwechselkrankheiten kritisch oder stehen sogar im Verdacht, Krankheiten zu begünstigen.

Wer verpackte Lebensmittel kauft, kann sicher sein, dass alle Zusatzstoffe aufgelistet werden müssen. Auch in Bio-Produkten können übrigens Zusatzstoffe sein. Ihr Einsatz ist dort aber deutlich eingeschränkt.