Björn Höcke (AfD) führt einmal mehr vor Augen, dass er keine Mehrheit für eine Regierung in Thüringen hat. Das Misstrauensvotum zeigt eindrücklich, dass hier ein Krawallbruder im Thüringer Landtag sitzt, dem es genau darum geht: Krawall zu veranstalten.
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Eine Antwort, wie er das Land führen will, bleibt Höcke in seiner Rede natürlich schuldig. So, wie er sie bisher oft schuldig geblieben ist. Wie soll es auch anders sein bei einem Mann, dem Thüringen schon immer zu klein und provinziell war? Der sich für einen Politiker hält, dem nichts Geringeres als die Rettung der ins Wanken geratenen Bundesrepublik vorbestimmt ist. Der redet natürlich nicht über seinen Plan für Thüringen.
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Anlass für das Misstrauensvotum: Voigts Plagiatsaffäre. Die hatte in den vergangenen Wochen erneut die Schlagzeilen bestimmt. Und doch ist sie längst nur noch der Anlass für mehr. Höcke versucht, das BSW zu spalten, weil es in Sachsen-Anhalt einen anderen Weg verfolgt, als in Thüringen. Das hat er einmal mehr deutlich gemacht.
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Aber verfängt das? Beim ersten Blick auf das Abstimmungsergebnis nicht. Jedoch: Es gab diesmal zwei Enthaltungen mehr und zwei ungültige Stimmen. Deshalb sollte sich die Koalition nicht in Sicherheit wiegen. Denn bis 2029 sind weitere AfD-Manöver zu erwarten. Wie stark die „Brombeere“ zusammensteht, das zeigt sich erst, wenn mal nicht der zweifach vorbestrafte Höcke, auf den man sich bisher immer als gemeinsames Feindbild einigen konnte, als Kandidat zur Wahl steht.






