Zusammenfassung
- In Jena gehörte der Weihnachtsmarkt in den 1980er Jahren zu den festen Ereignissen im Advent.
- Das Sortiment an den Buden war planwirtschaftlich organisiert.
- Ein besonderes Highlight war ein Karussell direkt auf dem Marktplatz.
Diese Woche hat der Weihnachtsmarkt in Jena eröffnet. Der Markt im Advent hatte auch einen festen Platz im Kalender in den 1980er Jahren.
Die Kulisse des Marktes sah damals noch anders aus. Anfang der 1980er Jahre präsentierten sich viele Gebäude im baufälligen Zustand. Die Baulücke neben dem heutigen Stadtmuseum Göhre schloss sich erst nach der Wiedervereinigung. Auf den Fotos fällt auf, dass der Weihnachtsbaum in der Mitte des Platzes eher karger Natur war. Wer kannte das nicht von den Bäumen, die es für zu Hause zu kaufen gab und die den Bastelgeist herausforderten. Motto: Aus zwei kargen Exemplaren wird ein annehmbares, indem am Stamm zusätzliche Äste eingebohrt werden.
Planwirtschaftlich sortiertes Sortiment im Sonderverkauf
Die Buden auf dem Weihnachtsmarkt boten planwirtschaftlich organisierte Sortimente an. Einen Teil davon betreute die HO, den anderen die Konsum-Genossenschaft: Geschenkartikel, Glas- und Porzellanwaren, aber auch Kulinarisches. Stollen, Spritzgebäck, Eisbein und natürlich Rostbratwurst waren jeweils an unterschiedlichen Hütten zu bekommen.

Anders als heute drehte sich damals noch direkt auf dem Marktplatz ein Karussell: 1982 war eine Berg- und Talbahn aufgebaut. Eine Losbude durfte nicht fehlen. Die Lose kosteten 25 Pfennig.
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Ende der 1980er Jahre war der Weihnachtsmarkt wie ein überdimensionaler Adventskalender gestaltet. Geschmückt von Weihnachtsbäumen, die heute nicht einmal als dritte Wahl durchgehen würden. Hier geht es zu allen Fotos von den Weihnachtsmärkten in den Jahren 1981, 1982 und 1987.
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