Das Schwimm- und Freizeitbad Galaxsea in Jena-Winzerla wird umfassend modernisiert und saniert. Die Kosten dafür betragen 24,4 Millionen Euro. Ab Dienstag, 2. Juni 2026, wird das Bad für Besucherinnen und Besucher vollständig geschlossen sein. Die Wiedereröffnung ist für das Jahresende 2027 geplant. Ziel der Sanierung sei es, das Bad technisch und energetisch auf den neuesten Stand zu bringen und für die Badegäste die Attraktivität des Angebotes zu steigern.

„Wir setzen hiermit die Weichen für die Betriebssicherheit und die Betriebsbereitschaft des Galaxsea“, sagt Bernhard Dengel, Geschäftsführer der Jenaer Bäder, der seit dem 1. Juli vergangenen Jahres zunächst interimsmäßig und seit dem 1. Januar fest in seinem Amt tätig ist. Die Investition in die energetische Sanierung trage zu einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit des Bades bei, so Dengel. Im Mittelpunkt stehen eine moderne Energie- und Gebäudetechnik, effizientere Lüftungs- und Wasseranlagen sowie eine Verbesserung der Barrierefreiheit.
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Neben der Sanierung solle darüber hinaus das Angebot des Galaxsea gezielt erweitert werden. Geschäftsführer Dengel ist hier positiv gestimmt: „Die Eltern können die Schließzeit des Galaxsea nutzen, um sich eine Strategie zu überlegen, wie sie ihre Kinder nach der Sanierung aus dem Bad wieder rauskriegen“, sagt Bernhard Dengel. Zentrales Element ist eine neue Indoor-Erlebniswelt für Kinder mit Nass- und Trockenbereich. Highlight sei die Tauchstation mit einem Verleih von Virtual-Reality-Brillen, mit denen Besucherinnen und Besucher in bunte Unterwasserwelten abtauchen können.

Mit der Sanierung erhalte das Galaxsea eine noch klarere Ausrichtung als Freizeitbad, während sich die Schwimmhalle in Lobeda auf das Sportschwimmen fokussieren soll. „Wir sind mit allem, was wir bieten, ein integraler Bestandteil der Infrastruktur der Stadt Jena“, sagt der Geschäftsführer der Jenaer Bäder.




