Ein Erlkönig war am Freitag in Gera unterwegs: Der Audi war mit spezieller Folie beklebt, weil es sich um ein Vorserienmodell auf Testfahrt handelt.
Nach den Berichten verschiedener Autozeitschriften steht in diesem Jahr die Markteinführung des Großraum-SUV Audi Q9 bevor. Auf den ersten Blick fallen schon die enormen Dimensionen des Fahrzeuges auf. Das Modell sei mit mehr als fünf Metern Länge vor allem für Exportmärkte vorgesehen und richte sich an Menschen mit viel Geld. So wird spekuliert, dass der Kaufpreis für den Wagen über 100.000 Euro liegen wird. Ob er in Europa zur Auslieferung kommen wird, steht demnach noch nicht fest.
Getarnter Testwagen Audi Q9 fährt in Gera
Das Testfahrzeug trug ein Kennzeichen mit „HN“, was für Heilbronn in Baden-Württemberg steht. Es war auf der Siemensstraße in der Nähe der A4-Autobahnanschlussstelle Gera-Langenberg unterwegs und fuhr an der Tankstelle die Umfahrung, um in Richtung Tinzer Straße zu gelangen.

Autohersteller tarnen ihre Testwagen, um zu verhindern, dass Konkurrenten frühzeitig Informationen über neue Modelle erhalten. Die Autos werden oft mit speziellen Folien oder Lackierungen versehen, die das eigentliche Design verdecken. Diese Folien haben oft auffällige Muster oder Farben, die die Konturen des Fahrzeuges bestmöglich verschleiern.
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Manche Hersteller bringen zusätzliche Kunststoffteile am Fahrzeug an, um die tatsächliche Form des Autos zu verändern. Sensible Bereiche wie Sensoren oder Kameras werden mit Abdeckungen versehen, um ihre Position und Funktion zu verbergen. Durch diese Methoden können Autohersteller ihre neuen Modelle effektiv vor neugierigen Blicken schützen und sicherstellen, dass sie erst bei der offiziellen Vorstellung enthüllt werden. Das Testauto in Gera trug ein auffälliges Schwarz-Weiß-Muster. Das Logo auf dem Kühlergrill war zwar abgeklebt, aber dennoch erkennbar.


