Für die Entwicklung des geplanten Industriegebiets Altenburg-Windischleuba stehen zunächst knapp 5,4 Millionen Euro Fördermittel bereit. Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John übergab am Donnerstag den Förderbescheid an Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann (CDU).
Rund 4,9 Millionen Euro kommen vom Bund aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen, knapp 440.000 Euro steuert das Land Thüringen bei. Mit dem Geld sollen zunächst Planungen, Ingenieurleistungen und der Grunderwerb finanziert werden.
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Industriegebiet soll Engpass bei Gewerbeflächen beheben
Das geplante Industriegebiet umfasst rund 69 Hektar am nordöstlichen Stadtrand. Durch die Nähe zu B 93, B 7 und L 1355 sowie zu den Autobahnen A72 und A4 gilt der Standort als verkehrsgünstig.
Für Altenburg ist das Projekt vor allem wegen des knappen Angebots an Gewerbeflächen wichtig. Die bestehenden Gewerbe- und Industriegebiete seien laut Stadt bereits zu rund 80 Prozent belegt. Größere Flächen für neue Industrieansiedlungen stünden kaum zur Verfügung.
André Neumann bezeichnete Altenburg-Windischleuba als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte der Stadt. Es gehe darum, neue Unternehmen und Arbeitsplätze zu gewinnen und zugleich ansässigen Firmen Raum für Wachstum zu geben.
Staat sichert Millionenförderung für Industriegebiet zu
Die Entwicklung des Industriegebiets soll schrittweise erfolgen. Der erste Teilabschnitt soll voraussichtlich 2030 abgeschlossen sein. Danach soll die eigentliche Erschließung folgen. Dafür hat das Land bereits weitere Unterstützung zugesagt. Insgesamt ist perspektivisch eine Förderung in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe vorgesehen.


