Die Dreharbeiten zum ARD-Weihnachtsmärchen für 2026 sind in Thüringen gestartet. „Die Prinzessin aus Glas“ nach einer Vorlage des Thüringer Märchensammlers Ludwig Bechstein wird unter Federführung des MDR verfilmt, wie die Sendeanstalt am Freitag in Erfurt mitteilte. Es handele sich um modernes Märchen voller Abenteuer, Gefühl und Fantasie über Geschwisterliebe, das Anderssein und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Hoffnung durch feine Wahrnehmung

Zum Inhalt: Als Prinzessin Anna den Heiratsantrag eines mächtigen Herzogs zurückweist, rächt sich dieser – er entführt sie und hält sie in einer gläsernen Hülle gefangen. Der Glasbläsersohn Helmerich versucht, sie zu retten und scheitert wie viele vor ihm.

ARD verfilmt "Die Prinzessin aus Glas" in Thüringen
Drehstart für „Die Prinzessin aus Glas“ im Freilichtmuseum in Hohenfelden bei Erfurt. Im Bild: Tina Lenz (Producerin), Andreas Jaschke (Drehbuchautor), Helmerich (Justus Johanssen), Hans (Jason Giuranna), Regisseurin Josephine Frydetzki, Manuel Ruge (Kamera), Vater Peter (Prodromos Antoniadis) und Philipp Schall (Produzent)© ARD/MDR/BR/HR/SR | Michael Kremer

Dann versucht es sein tauber Bruder, der wenig Talent zum Handwerker hat, dafür aber eine feine Wahrnehmung, ein Gespür für das Verborgene und eine tiefe Liebe zur Natur.

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Bekannte ARD-Gesichter in märchenhaften Rollen

Vor der Kamera stehen bekannte ARD-Gesichter: der taube Moderator und Künstler Jason Giuranna („Sehen statt Hören“) als Hans und Olivia Papoli-Barawati („In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“) als Prinzessin Anna.

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Gedreht wird noch bis 8. Oktober im Schloss Burgk, in Hohenfelden, Bad Tabarz und Friedrichroda.

kna