Nicht sicher, ob die Oper, das Schauspiel oder die neue Ausstellung zu Ihnen passen? Sie würden sich gern kulturell umschauen, aber die Auswahl ist zu groß? Lassen Sie sich inspirieren von unseren Experten. Eine Auswahl der Rezensionen unserer Kulturreporterinnen und -reporter.

Spielzeit-Vorschau am Staatstheater Meiningen

Staatstheater Meiningen
Vor dem Porträt von Georg II. führten Komponist Christoph Zirngibl und Musicaldarstellerin Sophie Berner bei der Pressekonferenz zur Spielzeit 2026/27 am Staatstheater Meiningen den Song „Der Herzog & Ich“ auf.© Staatstheater Meiningen | Christina Iberl

„Das Stück ist unaufführbar“: Thüringer Theater bringt Faust-Oper heraus – und ein neues Musical. Dem Theaterherzog Georg widmet das Staatstheater Meiningen in der Spielzeit 2026/27 die Uraufführung eines Musicals. Ansonsten prägen unter anderem Abschiede die nächste Saison.

Ausstellung „Lee Miller in Buchenwald und Weimar“ in der Gedenkstätte Buchenwald

Lee Miller
Die Kuratorinnen Katharina Günther (links) und Mackenzie Lake in der Gedenkstätte Buchenwald. Das Buch zeigt ein Porträt von Lee Miller.© Elena Rauch | Elena Rauch

Wie die Fotografin Lee Miller Buchenwald und Weimar nach der Befreiung sah. Im April 1945 fotografierte die Künstlerin und Kriegsreporterin Lee Miller das befreite Buchenwald und Weimar. Einige der Fotos waren bislang kaum öffentlich zu sehen. Jetzt erzählt eine Doppelausstellung in Thüringen davon.

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Operettenabend „Komm mit nach Varasdin!“ am Theater Altenburg Gera

Operetten-Abend Theater Altenburg Gera "Komm mit nach Varasdin!"
Szene aus dem Operetten-Abend Theater Altenburg Gera „Komm mit nach Varasdin!“© Theater Altenburg Gera | Ronny Ristok

Unbändige Lebenslust und große Gefühle: Gera lädt ein zu „Komm mit nach Varasdin!“ Im Geraer Konzertsaal erlebt der Operetten-Cocktail „Komm mit nach Varasdin!“ eine begeistert aufgenommene Premiere

Lesung „Das Kabarett ist tot! Es lebe das Kabarett!“ von Ulf Annel

Gotha
Der Erfurter Kabarettist und Autor Ulf Annel gehört seit 45 Jahren zum Ensemble der „Arche“ im Waidspeicher. Hier ist er 2025 bei einem Auftritt zum 60. Geburtstag der Bibliothek Dachwig zu sehen.© Funke Medien Thüringen | Dirk Bernkopf

Aus Angst vor Bedeutungsverlust: Erfurter Kabarettist pfeift mit Minibuch im Walde. „Das Kabarett ist tot! Es lebe das Kabarett!“ So ruft Ulf Annel aus der Erfurter „Arche“ in einem Buch im Westentaschenformat. Als historischer Abriss angelegt, liefert es vor allem PR.

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Falk Zenker im Café Wagner in Jena

Gitarrist Falk Zenker in Jena
Der Gitarrist, Komponist und Klangkünstler Falk Zenker aus Kapellendorf stellte am 9. April bei "Jazz im Paradies" im Café Wagner in Jena sein siebentes Soloalbum vor. Es erschien Anfang März unter dem Titel "Innenwege".© Gerd Klein | Gerd Klein

Gitarrist aus Weimarer Land lässt Jena schweben: „Manchmal hört ihr mehr, als ich gerade spiele“. Falk Zenker aus Kapellendorf hat im Café Wagner in Jena „Innenwege“ beschritten und geöffnet. Mit neuem Soloalbum kommt er nach Bad Salzungen, Weimar, Erfurt und in den Kyffhäuserkreis.

Buchrezension „Der Westen – eine ostdeutsche Empfindung“

Verleger Gunnar Cynybulk posiert in seinem Buero
Warum spricht niemand über den Westen aus ostdeutscher Perspektive?, fragte sich Verleger Gunnar Cynybulk, hier mit seinem Hund Molly im Büro des Kanon Verlags.(Archivbild)© FUNKE Foto Services | Michele Tantussi

Warum spricht niemand über den Westen aus ostdeutscher Perspektive? Ein Buch sucht nach Antworten. „Der Westen – eine ostdeutsche Empfindung“, beschrieben von 16 Autorinnen und Autoren. Erfrischend und erhellend.

„Vermutlich ohne Konsequenz“ in Rudolstadt und Weimar

Vermutlich ohne Konsequenz - Marcus Horn Soloabend
Schauspieler Marcus Horn, acht Jahre lang am DNT Weimar engagiert, in seinem Soloabend „Vermutlich ohne Konsequenz“.© Schiller-Theater Rudolstadt | Anke Neugebauer

Rudolstadt und Weimar dürfen sich freuen: Dieser Theaterclown rennt bald erneut gegen die Tür. Schauspieler Marcus Horn ist nicht ganz bei Trost. Behauptet er jedenfalls in seinem Solo „Vermutlich ohne Konsequenz“. Nach bejubelter Premiere im Schiller-Theater Rudolstadt steht es dort demnächst nochmal auf dem Programm. Kurz darauf wird es in Weimar zu sehen sein.

Mehr zu Kultur und Freizeit in Thüringen

Ausstellung „Markierungen einiger Verluste“ im Kunstverein Gera

Kunstverein Gera
Doppelausstellung der Künstlerinnen Emilia Trog (*1997) und Kristin Wenzel (*1983, im Bild vor ihrer Arbeit) im Kunstverein Gera unter dem Titel „Markierungen einiger Verluste“.© Ulrike Kern | Ulrike Kern

Erinnerung zum Anfassen, Filmfragmente im Fokus: Emilia Trog und Kristin Wenzel in Gera. Doppelausstellung im Kunstverein Gera: Emilia Trog und Kristin Wenzel machen Verlust sichtbar – zwischen Filmfragmenten und keramischen Erinnerungsabdrücken.

„Verschwundene Verlage“ von Christoph Links

Verleger Christoph Links
Verleger Christoph Links hat das Verlagssterben in der DDR rekonstruiert.© Ch. Links Verlag | Luise Steinwachs

Thüringer Lesetour: Der lange Kahlschlag gegen die DDR-Buchverlage. Wenn Verlage verschwinden, schrumpft die geistige Vielfalt, sagt der Verleger und Publizist Christoph Links. In seinem neuesten Buch untersucht er das provozierte Verlagssterben in der DDR.

Vorschau: „Der Gott des Gemetzels“ am Theater Altenburg Gera

Der Gott des Gemetzels am Theater Altenburg Gera
Szene aus „Der Gott des Gemetzels“ am Theater Altenburg Gera mit (v.l.n.r.) Ines Buchmann, Thorsten Dara, Marie-Luis Kießling und Manuel Struffolino © Theater Altenburg Gera | Ronny Ristok

Harmloser Streit endet im Desaster: Der „Gott des Gemetzels“ betritt die Bühne im Theater Altenburg Gera. Das Theater Altenburg Gera zeigt in „Der Gott des Gemetzels“, wie schnell Freundschaft kippen kann. Ein Streit der Kinder lässt deren Eltern ihre guten Manieren vergessen.

Vorschau: „Leben ist immer lebensgefährlich“ am Theater Nordhausen

Szene aus dem Kästner-Abend „Leben ist immer lebensgefährlich“ am Theater Rudolstadt.
Szene aus dem Kästner-Abend „Leben ist immer lebensgefährlich“ am Theater Rudolstadt.© Theater Rudolstadt | ANKE_NEUGEBAUER

„Leben ist immer lebensgefährlich“: Nordhausen wirft mit Erich Kästner einen eindringlichen Blick auf die Welt. Das Theater Nordhausen bringt mit dem Theaterabend „Leben ist immer lebensgefährlich“ Gedichte, Balladen und Lieder Erich Kästners auf die Bühne.

Vorschau: „This is just us – naked in the face of the world“ am Theaterhaus Jena

Illustration zu This is just us - naked in the face of the world am Theaterhaus Jena
Illustration zu „This is just us – naked in the face of the world“ am Theaterhaus Jena© Theaterhaus Jena | Giovanna Bolliger

Eine große Freundschaft über Kontinente hinweg: „This is just us“ sagt dazu das Theaterhaus Jena. Das Theaterhaus Jena zeigt als Uraufführung das Stück „This is just us – naked in the face of the world“ (Das sind wir, nackt im Angesicht der Welt). Zwei Frauen, eine aus Europa, die andere aus Afrika, finden über Distanzen zueinander.