Nicht sicher, ob die Oper, das Schauspiel oder die neue Ausstellung zu Ihnen passen? Sie würden sich gern kulturell umschauen, aber die Auswahl ist zu groß? Lassen Sie sich inspirieren von unseren Experten. Eine Auswahl der Rezensionen unserer Kulturreporterinnen und -reporter.

Arena-Ouvertüre in Jena

Arena-Ouvertüte in Jena
Zur Arena-Ouvertüre spielen auf dem Festplatz in Jena Lobeda-West die Jenaer Philharmonie unter Bernd Ruf und das Matti Klein Soul Trio (rechts).© Jenakultur | CHRISTOPH WORSCH

Arena-Ouvertüre in Jena: Verschmolzener Klang aus Soul und Sinfonik. In Jena bot die Arena-Ouvertüre musikalische Abenteuer zwischen Soul und Sinfonik.

„Cavalleria rusticana“ und „Der Bajazzo“ bei den Schlossfestspielen Sondershausen

Schlossfestspiele Sondershausen
Harmlos scheint anfangs das rustikale Commedia dell‘arte-Spielchen im Spiel auf der „Bajazzo“-Dorfplatzbühne. Arlecchino (Roberto Ortiz, rechts) gibt Taddeo (Alik Abdukayumov) schon mal einen mit.© Theater Nordhausen | Marco Kneise

Heiße Liebesscharmützel im Lustgarten auf Schloss Sondershausen. Die Eifersucht kocht bei den Thüringer Schlossfestspielen mit „Cavalleria rusticana“ und „Der Bajazzo“. Nur einer behält einen kühlen Kopf.

Saisonabschluss der Erfurter Sinfoniker

Orchester folgt hingebungsvoll: Erfurter Sinfoniker beschließen die Saison. Das Philharmonische Orchester Erfurt unter Generalmusikdirektor Hermes Helfricht beschließt die Konzertsaison mit einer überraschenden Werkauswahl.

„Mord im Orientexpress“ bei „Jena Puppets“ in Jena

Anna Fülle (Frau Schmidt-Kallenberg) und Kristine Stahl (Herr Kleindienst) bei „Jenapuppets“ in Ken Ludwigs Stück „Mord im Orientexpress“ nach dem Roman von Agatha Christie.
Anna Fülle (Frau Schmidt-Kallenberg) und Kristine Stahl (Herr Kleindienst) bei „Jenapuppets“ in Ken Ludwigs Stück „Mord im Orientexpress“ nach dem Roman von Agatha Christie.© Theater Kokon & Stahltheater | Lutz Edelhoff

Leiche im Luxus-Zug: Komisches Duo folgt in Jena Spuren eines Krimi-Klassikers von Agatha Christie. Auf der Bühne von „Jenapuppets“ wird jetzt der berühmte „Mord im Orientexpress“ auf eigenwillige Art und Weise aufgeklärt. Dahinter stehen Puppen- und Schauspieler, die unter anderem in Erfurt und Weimar bekannt geworden sind.

„Gehen. Kommen. BLEIBEN!“ im Puppentheater Gera

Puppentheater
Szene aus dem Stück „Gehen. Kommen BLEIBEN!“ am Puppentheater Gera mit Christine Zeides und Melis Teichert (v.l.).© Ronny Ristok | Ronny Ristok / Theater Altenburg Gera

Verklickt und verliebt: Wie ein Theaterstück Gera neu erzählt. Ein Paar Schuhe, ein ABBA-Beutel und bewegende Lebensgeschichten – Die Inszenierung „Gehen. Kommen. BLEIBEN!“ feiert im Puppentheater Gera und seine Menschen.

„Otello“ am Staatstheater Meiningen

Verdis "Otello" am Staatstheater Meiningen
Owen Metsileng als Otello und Emma McNairy als Desdemona in der Oper „Otello“ von Giuseppe Verdi am Staatstheater Meiningen.© Staatstheater Meiningen | Christina Iberl

Intrigen und Gemetzel: „Otello“ krümmt und quält sich in Meiningen. Das Staatstheater Meiningen zeigt Verdis Oper „Otello“ voll turbulenter Sturmszenen und delikater Liebesduette.

Sinfoniekonzert in Jena

Lena Sutor-Wernich, die Jenaer Philharmonie und ihr Chefdirigent Simon Gaudenz.
Lena Sutor-Wernich, die Jenaer Philharmonie und ihr Chefdirigent Simon Gaudenz beim Freitagskonzert.© Jenakultur | Christoph Staemmler

Applaus ohne Ende: Mahlers „Lied von der Erde“ begeistert in Jena. Mit Mahler und einer großartigen Klangsprache beschließen die Jenaer Philharmonie und Simon Gaudenz die Konzertsaison.

„Neue Wege zur Musik“ in Weimar

Konzert
Hans Tuschku, Matthias von Hintzenstern, Daniel Hoffmann und Michael von Hintzenstern (v.l.) beim Konzert am Freitagabend in der Sendehalle Weimar.© Stefan Schmidt | Stefan Schmidt

Hitchcocks Möwen und digitale Klangwelten – ein Abend in der Sendehalle Weimar. Das Ensemble für Intuitive Musik Weimar entführte das Publikum in die faszinierende Welt elektronischer Klangkunst.

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„Arabella“ am Theater Altenburg Gera

Theater Gera
Szene aus der Oper „Arabella“ von Richard Strauss in Gera mit Adelaide (Rita Schneider) und Mandryka (Alejandro Lárraga Schleske).© Ronny Ristok / Theater Altenburg Gera | Ronny Ristok / Theater Altenburg Gera

Standing Ovations für „Arabella“ am Theater Altenburg Gera. Kay Kuntzes werkgetreue Inszenierung der Strauss-Oper begeistert – ein Abend, der überregionale Beachtung verdient.

Stötzer-Ausstellung in Berlin

Gabriele Stötzer Künstlerin Erfurt
Das Kunsthaus in Erfurt zeigte im Herbst 2024 eine Werkschau der aus Erfurt stammenden Künstlerin Gabriele Stötzer, die im September 2024 mit dem renommierten und mit 30.000 Euro dotierten Pauli-Preis für Gegenwartskunst ausgezeichnet wurde. © Hanno Müller

Späte Ehre in Berlin: Gropiusbau zeigt Werke von Thüringer Künstlerin. Ab Donnerstag zeigt der Berliner Gropiusbau die bisher größte Einzelausstellung der Erfurter Künstlerin Gabriele Stötzer. Der Ausstellungstitel hat eine lange, bittere wie mutige Geschichte.

Domstufen-Festspiele Erfurt

Erfurter Domstufenfestspiele 2026
Die Optik zu „Jesus Christ Superstar“ auf den Domstufen gibt‘s zurzeit nur als Modell. Ausstattungsleiter Hank Irwin Kittel erklärt den Aufbau.© FUNKE Foto Services | Marco Schmidt

5 Fragen, die sich jeder Fan der Domstufen-Festspiele Erfurt stellt. Andrew Lloyd Webbers Kult-Musical „Jesus Christ Superstar“ sprengt dieses Jahr auf den Erfurter Domstufen wohl alle Rekorde. Das wird ein Mega-Event.

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Neue Spielzeit am Erfurter Puppentheater Waidspeicher

Jens Raschkes Buchenwald-Geschichte „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ bleibt im Programm des Theaters Waidspeicher in Erfurt. Regisseur Matthias Thieme, der das 2025 inszenierte, kehrt für eine neue Produktion ans Haus zurück.
Jens Raschkes Buchenwald-Geschichte „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ bleibt im Programm des Theaters Waidspeicher in Erfurt. Regisseur Matthias Thieme, der das 2025 inszenierte, kehrt für eine neue Produktion ans Haus zurück.© Theater Waidspeicher | Lutz Edelhoff

Ein großer Sturm zieht zum Ende einer Ära im Theater Waidspeicher in Erfurt auf. Mit Shakespeares letztem Stück wird sich Intendantin Sibylle Tröster nach 18 Jahren vom Puppentheater in Erfurt verabschieden. Über ihre Nachfolge wird derzeit noch beraten. Was die nächste Spielzeit sonst so bringt, lesen Sie hier.

Ausstellung „Gebrauchsgrafik zwischen Tradition und Wirtschaftspolitik der DDR“ in Gera

Museum für Angewandte Kunst
Blick in die neue Kabinettausstellung im Museum für Angewandte Kunst Gera: „Paul Helmut Becker – Gebrauchsgrafik zwischen Tradition und Wirtschaftspolitik der DDR“© Anne-Kathrin Vogel | Anne-Kathrin Vogel

Knäckebrot, Kinderlähmung und Kreativität: Das Doppelleben des DDR-Grafikers Paul Helmut Becker. Kabinettausstellung in Gera zeigt DDR-Gebrauchsgrafik im Spannungsfeld von Gestaltung und Ideologie.

Neue Spielzeit am Theaterhaus Jena

Florian Thongsap Welsch als Schluff im Variablendrama „Oase“ von 2024, das auch 2026/27 im Programm des Theaterhauses Jena bleibt. Wie hier, so wird das Publikum auch bei der Neuproduktion „Something Rotten“ nach Shakespeare den Verlauf des Abends beeinflussen können.
Florian Thongsap Welsch als Schluff im Variablendrama „Oase“ von 2024, das auch 2026/27 im Programm des Theaterhauses Jena bleibt. Wie hier, so wird das Publikum auch bei der Neuproduktion „Something Rotten“ nach Shakespeare den Verlauf des Abends beeinflussen können.© Joachim Dette/Theaterhaus | Joachim Dette/Theaterhaus

Veränderungen in der Saison 2026/27: Jenas Theaterhaus stockt stark auf und breitet sich aus. Das Leitungsteam wurde inzwischen um ein Jahr verlängert. Dennoch bleibt am Theaterhaus Jena nicht alles, wie es zuletzt gewesen ist. Dafür stehen nicht nur 15 Premieren, fünf mehr als derzeit.

Vorschau: Barockkonzerte auf der Heidecksburg

Das Ensemble ThüringenBarock.
Das Ensemble ThüringenBarock.© ThüringenBarock e.V.

Seltenes Klangerlebnis: Barockkonzerte im Schallhaus von Schloss Heidecksburg. Barocke Echo-Kompositionen erklingen am 28. Juni im einzigartigen Schallhaus auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt.

Vorschau: Yiddish Summer in Weimar

Konzert
2024 begeisterten She‘Koyokh aus Großbritannien beim Yiddish Summer Weimar. © Susanne Sobko

Ohne dieses Festival ist der Sommer in Weimar nur halb so schön. Ein besonderes Festival in Thüringen geht wieder an den Start. Was es so einzigartig macht und was Besucher in Weimar nicht verpassen sollten.

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Ausstellung „Jankofsky. Einer von uns“ in Greiz

„Ich kaufe ein A“ (Glücksrad-Show), 1993, von Heinz Jankofsky.
„Ich kaufe ein A“ (Glücksrad-Show), 1993, von Heinz Jankofsky.© Cartoonlobby Stiftung Königs Wusterhausen | Heinz Jankofsky

Greizer Sommerpalais zeigt Karikaturen des „ostdeutschen Uli Stein“. Das Greizer Sommerpalais widmet dem Humorzeichner Heinz Jankofsky eine große Sommerausstellung – mit über 130 Bildwitzen.

Mehr zu Kultur und Freizeit in Thüringen

Ausstellung „Players in Paradise“ in Jena

Kunstsammlung
Blick in die neue Ausstellung „Players in Paradise“ in der Kunstsammlung Jena (bis 20. September) mit Bildern und Installationen von Zohar Fraiman (1987 in Jerusalem geboren und seit 2009 in Berlin zu Hause), hier vor ihrer Arbeit „Girl you can‘t post that“, (2026). © Ulrike Kern | Ulrike Kern

Wenn der Kuchen zurückschaut: Zohar Fraimans bonbonbunte Bilderwelten in der Kunstsammlung Jena (mit Video). Die Kunstsammlung Jena zeigt mit „Players in Paradise“ Malerei von Zohar Fraiman – zwischen Alten Meistern und digitaler Selbstinszenierung.

Ausstellung „Koffer, Kutschen und Kartons – 200 Jahre Ankommen in Altenburg“ im Residenzschloss

Altenburg
Vincent Rudolf, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator der Altenburger Schau, vor dem Bildnis von Therese, einer Tochter von Herzog Friedrich von Sachsen-Hildburghausen. 1810 heiratete sie Kronprinz Ludwig von Bayern in München und wurde, nach dessen Thronbesteigung 1825, Königin von Bayern.© Ulrike Kern | Ulrike Kern

Koffer, Kutschen und Kartons: Wie Herzog Friedrich 1826 Altenburg wieder zur Residenzstadt machte. 200 Jahre nach dem Teilungsvertrag von Hildburghausen erzählt das Residenzschloss Altenburg mit 200 Exponaten vom dynastischen Tausch, der Thüringen neu ordnete – und vom Ankommen damals wie heute.