Das Staatstheater Meiningen bekommt zum Ende der Spielzeit eine weitere Auszeichnung. Das Schauspielensemble erhalte den Martin-Linzer-Theaterpreis 2026 der Zeitschrift „Theater der Zeit“, teilte der Kulturbetrieb am Freitag in Meiningen mit.

Ensemble pflegt Teamgeist und breites Repertoire in kleiner Stadt

Zur Begründung hieß es unter anderem, „unter den Bedingungen regelmäßiger Ab- und Zugänge“ in einer recht kleinen Stadt „hinter den Bergen“ gelinge es vorbildlich, den Ensemblegedanken zu pflegen.

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Gelobt werden Spielfreude und das breite Repertoire. Der undotierte Preis ist nach dem langjährigen Kritiker und Chefredakteur der Zeitschrift, Martin Linzer (1931-2014), benannt.

Die Preisverleihung ist für den 18. Oktober vorgesehen.

Weitere Preisverleihung im November

Bereits am Dienstag hatte die Deutsche Oper Berlin mitgeteilt, dass Produktionen des Theaters Altenburg Gera und des Staatstheaters Meiningen mit dem diesjährigen Götz-Friedrich-Preis für Musiktheaterregie ausgezeichnet werden.

Elena Maria Artisi erhält den Preis für ihre Inszenierung von Gaetano Donizettis Meisteroper „Lucia di Lammermoor“ am Theater Altenburg Gera.

„Lucia di Lammermoor“ am Theater Altenburg Gera
Szene aus „Lucia di Lammermoor“ am Theater Altenburg Gera mit Julia Gromball (Mitte) als Lucia© Theater Altenburg Gera | Ronny Ristok

Giulia Giammona bekommt die Auszeichnung für ihre Inszenierung von Paul Hindemiths „Cardillac“ in Meiningen.

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Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis für herausragende Begabungen in der Musiktheaterregie in der Spielzeit 25/26 soll am 19. November an der Deutschen Oper Berlin verliehen werden. Der Preis erinnert an den langjährigen Generalintendanten und Chefregisseur der Deutschen Oper Berlin, Götz Friedrich (1930-2000).