Finn Jonas ist das Neujahrsbaby der Wartburgstadt

Eisenach  Die Geburtenrate im St.-Georg-Klinikum Eisenach bleibt 2017 im Vergleich zum Jahr davor nahezu konstant

Das Neujahrsbaby der Wartburgstadt kam 1.41 Uhr zur Welt. Mama Melanie Bruer (29) ist glücklich über ihren Finn Jonas. Er wiegt 4030 Gramm.

Das Neujahrsbaby der Wartburgstadt kam 1.41 Uhr zur Welt. Mama Melanie Bruer (29) ist glücklich über ihren Finn Jonas. Er wiegt 4030 Gramm.

Foto: Norman Meißner

Während andere ausgelassen in der Silvesternacht feierten, hat die 29-jährige Melanie Bruer mächtig gekämpft. Nach schwerer Geburt konnte sie am jungen Neujahrstag um 1.41 Uhr ihren Finn Jonas glücklich in die Arme schließen. Finn Jonas ist ein echter Pfundskerl – er bringt stattliche 4030 Gramm auf die Wage.

Die Hebammen des Eisenacher St.-Georg-Klinikums halfen im gerade verstrichenen Jahr insgesamt 640 Kinder auf die Welt. Davon waren 326 Jungen und 314 Mädchen. „Die Geburtenrate ist im Vergleich zum Jahr davor stabil – es waren nur fünf Babys weniger“, erzählt Andrea Lesser, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, bei ihrem Neujahrsdienst. Zehn Mütter brachten 2017 gleich zwei Babys zur Welt.

Den Spitzenplatz bei der Vornamenstatistik im St.-Georg-Klinikum belegen bei den Jungen Paul (9) und Emil (9). Es folgen Ben, Oskar, Theo und Jonas mit je sechs vergebenen Namen. Bei den Mädchen ist der absolute Favorit Ida. Diesen Namen gaben Eltern elfmal ihren Kindern. Hier folgen Nele (10) und Hannah (9). Kreativ zeigten sich einige Eltern bei der Namensvergabe. Finnjo, Mimo, Junna Erik und Harro brauchen sich nicht sorgen, dass sie im Sandkasten verwechselt werden. Bei den Mädchen waren besondere Namen: Mayble Marly, Violet-Melody Oilinda und Leelou.

Das schwerste Kind wog 4790 Gramm und kam per Kaiserschnitt zur Welt – das schwerste Baby bei normaler Geburt wog 4735 Gramm. Das leichteste Kind des Vorjahres wog 1030 Gramm und wurde per Kaiserschnitt geholt. Die jüngste Mama war erst 15 Jahre, die älteste 47 Jahre. „Über den Jahreswechsel hatten wir im Kreißsaal im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun – am Heiligabend erblickten drei Kinder das Licht der Welt und über die Weihnachtsfeiertage zwei weitere“, erzählt Andrea Lesser. Am Silvestertag wurden drei Kinder geboren. Das Perinatalzentrum des Klinikums betreute 57 Frühgeburten/Frühgeborene, wobei dies einer Frühgeborenenrate von 9,0 Prozent entspricht.

Zu den Kommentaren