Ahmadiyya-Muslime reichen in Leipzig Bauantrag für zweite Moschee in Ostdeutschland ein

Erfurt/Magdeburg  Emir Abdullah Wagishauser erwägt Teilnahme an Streitgespräch mit Thilo Sarrazin in Erfurt. Wagishauser: „Ich habe keine Berührungsängste.“

Der Bundesvorsitzende der Ahmadiyya-Gemeinde Deutschland, Abdullah Uwe Wagishauser. Archiv-

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Foto: Martin Schutt/dpa

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Der sich seit Jahren verzögernde Bau der Ahmadiyya-Moschee in Leipzig wird jetzt konkret. „Am Montag haben wir den Bauantrag eingereicht“, sagte Abhullah Wagishauser der in Erfurt erscheinenden Thüringer Allgemeinen. Der 69-Jährige Wagishauser ist seit 1984 Vorsitzender (Emir) der muslimischen Ahmadiyya Gemeinschaft in Deutschland.

Die etwa elf mal elf Meter große Moschee in Leipzig sei mit einem Zierminarett geplant, sagte der Pressesprecher der Stadt Leipzig, Matthias Hasberg. Dies entspricht annährend der Dimension der im Rohbau befindlichen Ahmadiyya-Moschee im Erfurter Stadtteil Marbach, dem ersten Gotteshaus der Ahmadiyya-Glaubensgemeinschaft in Ostdeutschland.

Hundert Moscheen will die Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland bauen. Das 1989 verkündete „100 Moscheen Projekt“ ist etwa zur Hälfte umgesetzt. Angestrebt wird, etwa 40 Prozent der circa 250 Ahmadiyya-Gemeinden in Deutschland mit einer Moschee auszustatten.

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