Rätsel um totes Tier auf Landstraße bei Neustadt ist gelöst

Neustadt. Auf der Landstraße zwischen Neustadt/Harz und Buchholz wurde in der Nacht zum Sonntag ein Tier überfahren. Nach Informationen des Nordhäuser Veterinäramtes soll es sich dabei nicht um einen Wolf, sondern um einen Wolfshund handeln.

Die letzten Zweifel beseitigte ein Transponder, den der Veterinär bei dem toten Tier fand. Foto: privat

Die letzten Zweifel beseitigte ein Transponder, den der Veterinär bei dem toten Tier fand. Foto: privat

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„Im ersten Moment habe ich auch gedacht, dass es sich um einen Wolf handelt. Doch bei der genaueren Untersuchung hat sich herausgestellt, dass es ein tschechischer Wolfshund ist“, sagte Christian Büchting vom Nordhäuser Veterinäramt. Die Zähne und der Kopf seien kleiner als bei einem Wolf, auch wenn der Körperbau dem Wildtier sehr ähnlich ist.

Wölfe nicht auszuschließen

Die letzten Zweifel beseitigte ein Transponder, den der Veterinär bei dem toten Tier fand. Es hatte also einen Halter. „Ich informierte den Halter, der in Rüdigsdorf lebt, der das Tier daraufhin abholte und auch bestätigte, dass es sich um sein Tier, einen zwölfjährigen tschechischen Wolfshund, handelte“, so Büchting weiter.

Der Veterinär will übrigens nicht ausschließen, dass es im Südharz Wölfe geben kann. „Aber ein sesshaftes Tier ist bei uns noch nicht nachgewiesen worden. Es handelt sich um durchziehende Tiere, die ursprünglich aus dem niederschlesischen Oberlausitzkreis stammen“, erläutert Büchting.

Ein Jäger hatte nahe Münchenlohra schon einmal einen Wolf gesehen. Auch im Harz wurden bereits Wölfe gesichtet.

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