Vogel hockt wieder auf dem Stein am Schurzfell in Salza

Salza (Kreis Nordhausen). Am 15. Juni 1754 war Salza in heller Aufregung. Der König Friedrich der Große ritt durch die Grafschaft Hohnstein und machte mit seinem großen Tross Rast am Schurzfell. Schon vor 100 Jahren setzten die Salzaer diesem Ereignis einen Gedenkstein unweit der heutigen HSB-Haltestelle. Auf dem Obelisken prangte ein Adler.

Steffen Iffland am Denkmal mit dem neuen Vogel am Schurzfell in Salza. Foto: Thomas Müller

Steffen Iffland am Denkmal mit dem neuen Vogel am Schurzfell in Salza. Foto: Thomas Müller

Foto: zgt

Der Stein verschwand irgendwann. Doch nach der Wende besann man sich seiner und setzte ein neues Denkmal. Der Vogel aus Metall wurde jedoch nur kurze Zeit später entwendet. Seitdem stand der Obelisk verlassen am Ort. Das hat sich am Montag geändert.

Der Steinmetz Hans aus Nordhausen bekam den Auftrag, einen neuen Adler zu fertigen, diesmal aus Stein. Er kam nun an seinen Platz. Steffen Iffland, Chef des Salzaer Heimatvereins, ist stolz, wieder an die Tradition anzuknüpfen.