Volkshochschule Arnstadt bietet wieder Vielzahl an Kursen an

Arnstadt. Spaß hat Rüdiger Hahn, der Chef der Volkshochschule, daran, durch das neue Kursheft für den Herbst 2013 zu blättern. "Die Broschüre wurde von einem siebenköpfigen Projektteam entworfen", erklärte er.

Manuela Nawroth arbeitet ab sofort in der Volkshochschule in Arnstadt. Sie präsentiert hier die Programmhefte für das Herbstsemester. Foto: Hans-Peter Stadermann

Manuela Nawroth arbeitet ab sofort in der Volkshochschule in Arnstadt. Sie präsentiert hier die Programmhefte für das Herbstsemester. Foto: Hans-Peter Stadermann

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Studenten der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaften der Technischen Universität Ilmenau nahmen sich des Heftes an und gestalteten es nach eigenen Vorstellungen um.

Die Volkshochschule machte nur wenige Vorgaben. So sollte das Heft natürlich übersichtlich sein. Auch war Hahn an einer lesefreundlichen Schrift gelegen. Schließlich besuchen auch viele Ältere die Kurse, die kleine Schriftgrößen nur mit Mühe entziffern können.

Das, was die Studenten ablieferten, war allerdings mehr, als er erwartet hat. Er habe sich immer ein wenig daran gestört, dass die Kursangebote nach den Orten, in denen sie stattfinden, gegliedert sind. Wie man das auflösen könnte, wusste er aber auch nicht zu sagen.

Für die Studenten stellte das keinerlei Hürde dar: Völlig unvoreingenommen fertigten sie ein Inhaltsverzeichnis nach Standorten an. Die eigentliche Kursübersicht enthält diese Trennung aber nicht mehr. Die Resonanz spürt Rüdiger Hahn bereits: In der Volkshochschule gehen inzwischen Anrufe ein, bei denen sich Ilmenauer für Kurse in Stadtilm, Arnstadt oder Großbreitenbach anmelden. "Die Menschen sind mobil. Und wenn ihnen ein Angebot zusagt, dann fahren sie auch ein paar Kilometer", so Hahns Beobachtung. Früher sei das seltener der Fall gewesen, weil die Interessenten nur lasen, was an ihrem Standort angeboten wird.

Auch Angebote für Kinder und Jugendliche gibt es wieder. Figürliches Zeichnen gehört ebenso dazu wie Spanischkurse für Jugendliche. Dass die Kurse Geld kosten, sei übrigens kein Hinderungsgrund, so Hahn. Über den Landkreis könne gewährleistet werden, dass auch Kinder aus ärmeren Familien solche Kurse besuchen können.

Froh war Rüdiger Hahn zudem, ein neues Gesicht vorstellen zu können. Manuela Nawroth arbeitet am Standort Arnstadt und ist erste Ansprechpartnerinnen für Interessenten, die sich anmelden wollen. Sie besetzt eine Stelle, die zwei Jahre lang vakant gewesen ist.