Ein Fahrzeugkonvoi aus Lkw, Traktoren und Wohnmobilen plant am 21. und 22. November gemeinsam zu einer Demonstration in Berlin zu fahren. Die Polizei teilt mit, dass es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen in Erfurt und einigen Thüringer Landkreisen kommen kann.

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Betroffen seien am 21. November von circa 11 bis 15 Uhr die Bundes-, Land- und Kreisstraßen bei Mendhausen im Landkreis Hildburghausen, Obermaßfeld, Zella-Mehlis und Oberhof im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sowie Ohrdruf, Wechmar, Seebergen und Grabsleben im Landkreis Gotha. Von Schmira fahre der Konvoi über die Wartburgstraße zum Wohnmobilstellplatz „Tor zur Stadt Erfurt“, so die Polizei weiter. In Erfurt ist eine Kundgebung bis zum Abend angemeldet.

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Am 22. November fahre der Konvoi gegen 8 Uhr in Erfurt Richtung Berlin weiter. Die Strecke führt ab der Gothaer Straße über den Gothaer Platz zur Bonifaciusstraße, Dalbergsweg, Juri-Gagarin-Ring, Leipziger Platz und Leipziger Straße. Anschließend fährt der Konvoi über die Ortschaften Kerspleben und Töttleben, Großmölsen und Ollendorf im Landkreis Sömmerda, Berlstedt und Buttelstedt im Landkreis Weimarer Land sowie Buttstädt im Landkreis Sömmerda. Anschließend geht es weiter durch Sachsen-Anhalt nach Berlin.

Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin

Organisiert wird die Demonstration in Berlin vom Verein „Hand in Hand für unser Land“. Er fordert unter anderem Redezeit im Bundestag und Unterstützung für Landwirte. Das Programm am Brandenburger Tor sieht Bürgerstimmen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themen, Livemusik und eine Kundgebung vor. Dabei soll unter anderem Ex-Bundestagsmitglied Jürgen Todenhöfer sprechen.

Anfang des Jahres hatte es bereits bundesweit sogenannte Bauernproteste gegeben. Die Landwirte hatten gegen die Streichung von Steuersubventionen und für die Abschaffung der Ampel-Koalition protestiert. Bei den Subventionen lenkte die Bundesregierung letztlich ein und milderte die Kürzungen schließlich.

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