Mitarbeiter im Rettungsdienst sind rund um die Uhr im Einsatz, um bei Unfällen, Verletzungen oder plötzlicher Krankheit professionelle Hilfe zu leisten. In Notfällen sind sie zur Stelle – nicht selten, um Menschenleben zu retten.

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Menschen im Rettungsdienst auch einmal öffentlich zu danken, das ist Ina Stöhr aus Bad Klosterlausnitz ein großes Bedürfnis. Dabei gilt ihr Dank nicht nur den Rettungsdiensten im Saale-Holzland-Kreis, sondern ganz allgemein all jenen, die sich diesem so wichtigen Beruf verschrieben haben.

Vor 30 Jahren schon mit „herzlichem Dank“ an Öffentlichkeit gegangen

Anlass dafür ist ein traumatisches Erlebnis im vergangenen Jahr. „Mein Mann geriet am 20. März 2025 in Bad Klosterlausnitz durch eine plötzliche Erkrankung in Lebensgefahr – und sein Leben wurde gerettet“, sagt die 62-Jährige im Januar dieses Jahres. Über das Erlebte sprechen möchte sie nicht. Zu schlimm seien die Erinnerungen und der Vorfall noch nicht verarbeitet.

Es sei aber nicht das erste Mal, dass sie mit einem „herzlichen Dank“ an die Öffentlichkeit geht. „Vor 30 Jahren ist unser Kind auf einem Schulausflug mit zwei weiteren Kindern verlorengegangen. Auch damals haben wir Hilfe erhalten – von der Polizei – und auch damals war es mir wichtig, allen Helfern auch über die Zeitung zu danken“, sagt Ina Stöhr.

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Das große Gefühl der Dankbarkeit bewusst kommunizieren möchte sie nun erneut, nachdem das Leben ihres Mannes gerettet wurde. „Ich habe bereits das Rettungsteam ‚unseres Einsatzes‘ ausfindig gemacht, so dass wir uns auch persönlich bedanken konnten.“

Ina Stöhr wünscht sich, dass die „herausragende Leistung“ der Mitarbeiter im Rettungsdienst viel stärker gewürdigt wird. All jenen, die mit Leib und Seele im Einsatz für andere Menschen sind, gilt ihr Dank – und sollte allgemein der Dank der Gesellschaft gelten, ist sie sich sicher.