Einem 44-jährigen Autofahrer wurde am Dienstag eine sogenannte Blitzer-App auf der A4 bei Jena zum Verhängnis. Wie die Autobahnpolizei informierte, war er in Richtung Dresden unterwegs und sei nach dem Lobdeburgtunnel mit 180 km/h über die Autobahn gerast, obwohl dort die Geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt ist. Kurz vor einem aufgestellten Blitzer habe er kurz runtergebremst und gab danach wieder ordentlich Gas. Was er nicht wusste, war, dass ihm Beamte der Autobahnpolizei in einem zivilen Videomessfahrzeug folgten.

Bußgeld und Punkt für Nutzung von Blitzer-App

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass er eine Blitzerwarnapp auf seinem Handy nutzte, und das ist ein Verstoß der Straßenverkehrsordnung. Dem Autofahrer erwarte nun ein Bußgeld von über 400 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot sowie 75 Euro Bußgeld und ein weiterer Punkt für die Nutzung der Blitzerwarnapp.

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Laut Polizei sei das aktive Nutzen von Geräten oder Apps, welche vor Geschwindigkeitsmessungen warnen, verboten. Unangepasste Geschwindigkeit sei noch immer eine der häufigsten Unfallursachen auf Thüringer Autobahnen.

red