Das Tief „Leonie“ hat in der Nacht zu Montag die Stadt Jena wieder weiß eingehüllt. Die Straßen waren dementsprechend zum Wochenstart teilweise sehr rutschig. Pendler in Jena scheinen „sehr vernünftig zu fahren“, sagt Thomas Grieß, Sprecher der Landespolizeiinspektion Jena. Kurz nach 8.30 Uhr war ihm kein Unfall in Jena bekannt – zumindest keiner, bei dem die Polizei gerufen wurde. „Manche Autofahrer klären das auch unter sich“, sagt Grieß.

Wegen eines liegen gebliebenen Lastwagens auf der Osttangente war jedoch am Eisenbahndamm in Richtung Norden gegen 9 Uhr die Durchfahrt eingeschränkt. Autofahrer versuchten, sich über den östlichen Löbdergraben durchzuschlagen. Es kam zu Rückstau. Es handelte sich offenbar um einen technischen Defekt.

Einzelne Einschränkungen im Jenaer Nahverkehr
Im Nahverkehr kam es vereinzelt zu Einschränkungen. An den Haltestellen war am Morgen von witterungsbedingten Verspätungen und Umleitungen zu lesen. „Der Straßenbahnverkehr rollt“, sagt Stadtwerke-Sprecherin Sandra Werner. Jedoch gab es am Montagmorgen Probleme in den bergigeren Ortsteilen wie Ziegenhain, am Heinrichsberg und in Cospeda. „Der Nahverkehr ist auf Kontrollfahrt unterwegs, um zu sehen, ob die Straßen beräumt sind.“
In Winzerla stellte sich am Vormittag ein Gelenkbus der Linie 12 auf der Rudolstädter Straße quer. Er kam wieder in die Spur.
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Am frühen Montagnachmittag vermeldete der Jenaer Nahverkehr, dass sich die Verkehrslage beruhigt habe. „Busse und Straßenbahnen im Stadtgebiet von Jena und im Saale-Holzland-Kreis verkehren derzeit weitgehend fahrplangemäß.“ Allerdings könnte es noch zu einzelnen Behinderungen durch liegengebliebenen Fahrzeugen oder eisglatten Straßen kommen.
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Schon am Vorabend mussten einige Autofahrer aufpassen, da Blitzeis die Straßen zufror. Die Stadt Jena warnte am Sonntagabend und bat, Fahrten möglichst zu verschieben. Es seien mehr Rettungs- und Krankentransportwagen im Einsatz.




