Zusammenfassung

  • Zollfahnder haben bei Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen 479 E-Zigaretten, rund 45.000 Euro Bargeld sowie weitere Waren beschlagnahmt.
  • Vier Verdächtige sollen unversteuerte Vapes und Snus verkauft haben.
  • Außerdem wurden Drogen, Diebesgut, Waffen und elektronische Geräte sichergestellt.

Bei Durchsuchungen in Sachsen und Thüringen haben Zollfahnder 479 E-Zigaretten und rund 45.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Das teilte das Zollfahndungsamt in Dresden mit. Insgesamt sechs Objekte in Erfurt, Arnstadt und Delitzsch wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Erfurt durchsucht, wie es hieß. Die Behörde ermittelt in dem Fall gegen einen 21 und zwei 26 Jahre alte Männer sowie eine 25-jährige Frau.

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Das Quartett steht im Verdacht, sich unversteuerte E-Zigaretten – sogenannte Vapes – sowie Tabakerzeugnisse in Form von Snus beschafft und diese dann weiterverkauft zu haben. Snus sind Nikotinbeutel, die man sich zum Konsum unter die Oberlippe schiebt. 

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Bei den Razzien in den Wohnungen des Quartetts sowie zwei Gewerberäumen wurden nach Angaben des Zolls auch 10 Liter Ersatzstoffe und 136 Dosen Snus sichergestellt. Festgenommen wurde niemand, wie ein Zollsprecher sagte. 

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Zudem fanden die Beamten nach Angaben des Sprechers Diebesgut, geringe Mengen Drogen und verbotene Waffen in Form eines Schlagrings und einer erlaubnispflichtigen Softairwaffe. Die Handys sowie mehrere Rechner und Laptops der Beschuldigten wurden beschlagnahmt. Die Daten werden nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet, wie es hieß.

dpa