Nach einem tragischen Vorfall bei der Feier zum Maibaumsetzen in Gera-Liebschwitz hat sich der Veranstalter geäußert. In sozialen Netzwerken drückte der Liebschwitzer Feuerwehrverein seine Trauer und sein Mitgefühl aus.

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Während der Veranstaltung war es am Freitagabend zu einem medizinischen Notfall gekommen, wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte. Eine Besucherin sei plötzlich zusammengebrochen. Sie wurde umgehend medizinisch versorgt. Trotz „aller sofort eingeleiteten Maßnahmen, des Einsatzes der Helferinnen und Helfer vor Ort sowie des Notarztes verstarb die junge Frau später in der Klinik“, schreibt der Verein.

Veranstaltung in Liebschwitz vorzeitig beendet

Der Rettungseinsatz fand gegen 22.30 Uhr statt, nachdem die Frau über gesundheitliche Probleme geklagt hatte. Bei der Veranstaltung seien Ersthelfer und eine Rettungswagenbesatzung gewesen, die erste Maßnahmen eingeleitet hätten, sagte Sören Lämmer, Vorstand des Feuerwehrvereins. Notarzt und weitere Rettungswagen wurden alarmiert, die die Behandlung übernahmen. Als später bekannt wurde, dass die Frau im Krankenhaus gestorben ist, sei die Veranstaltung kurz vor dem offiziellen Schluss beendet worden. Die Polizei schließt nach dem aktuellen Ermittlungsstand ein Fremdverschulden aus.

Nach intensiven Gesprächen, bei denen auch Kontakt zu allen relevanten Beteiligten gesucht worden sei, wurde beschlossen, am Sonnabend die Veranstaltung und das Maibaumaufstellen fortzusetzen, heißt es weiter vom Verein. Wegen der „bislang ungeklärten Umstände und der rechtlichen sowie organisatorischen Fragen“ habe sich der Feuerwehrverein erst am Montag öffentlich dazu geäußert.

Feuerwehrverein ringt mit Trauer und sucht Wege zur Hilfe

„Worte können kaum ausdrücken, wie sehr uns dieses Geschehen erschüttert. Auch wir als gesamter Feuerwehrverein sind tief betroffen und ringen noch immer mit dem Unfassbaren“, trauert der Liebschwitzer Verein. Die Ereignisse würden den Verein sehr belasten.

Auch bei der Laufveranstaltung „Rave and Run“ am Sonntag wurde mit einer Schweigeminute und einer Spendenaktion an die junge Frau gedacht. Im Liebschwitzer Feuerwehrverein wird auch überlegt, wie die Familie unterstützt werden könnte.

rom