Seit vergangenem Samstag brennt es unterirdisch in einem ehemaligen Tagebaugebiet bei Meuselwitz (diese Zeitung berichtete).
Auch interessant
Fast eine Woche danach gibt das Landratsamt Altenburger Land vorsichtig Entwarnung. Der Großbrand auf einer ehemaligen Kohlebergbaufläche zwischen Mumsdorf und Falkenhain sei unter Kontrolle und eingedämmt.
Rauchbelästigung hält an im Altenburger Land
„Je nach Wetterlage wird es aber weiterhin großflächig zu Rauch- und Geruchsbelästigung kommen. Alle bisherigen Rauchgasmessungen lagen aber unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte“, so eine Sprecherin der Kreisbehörde.

Täglich
Der Blaulicht-Newsletter
Lesen Sie in unserem täglichen Newsletter die aktuellen Meldungen zu Einsätzen und Lagen in der Region.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Allerdings könne mit den Mitteln der Feuerwehr der im Erdreich schwelende Brand kurz- und mittelfristig nicht gelöscht werden, die Einsatzkräfte würden ab heute nach und nach abgezogen.
Ab kommenden Mittwoch (8. Juli) werde das betroffene Areal dann an die Flächeneigentümerin, die Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), übergeben, die sich um alle Folgen kümmere.
Kontrollgänge und Drohnen sichern Brandgebiet weiterhin ab
Um den geordneten Rückzug der bisherigen Einsatzkräfte und die Übergabe der Fläche an die LMBV zu koordinieren, trafen sich am Donnerstag die Verantwortlichen in großer Runde zur Lagebesprechung bei der Meuselwitzer Feuerwehr, unter anderem Vertreter des Landkreises und der Stadt Meuselwitz, Einsatzleitung und Einsatzkräfte der Feuerwehr.
Das brennende Gebiet werde auch weiter engmaschig überwacht, teilt das Landratsamt dieser Zeitung mit: „Es wird von Sicherheitskräften mehrmals täglich bestreift und per Drohne mit Wärmebildkamera zwei- bis dreimal am Tag überflogen. Sollte es wieder stärker brennen oder eine Ausbreitung des Brandes drohen, rücken die Feuerwehren selbstverständlich erneut aus“, heißt es weiter.
Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land
Hunderte Einsatzkräfte beim größten Brand im Altenburger Land
Bis dato waren beim bisher größten Brandereignis im Landkreis Altenburger Land fast 800 öffentliche Einsatzkräfte mit 177 Einsatzmitteln (Fahrzeuge, Schläuche, Drohnen etc.) an der Gefahrenabwehr beteiligt. Rund 5000 Kubikmeter Wasser wurden zum Löschen verbraucht.
Nahezu alle Feuerwehren des Altenburger Landes waren im Einsatz. Unterstützung kam von den Feuerwehren aus fast allen Thüringer Landkreisen sowie aus dem Landkreis Leipzig und dem Burgenlandkreis, außerdem vom THW, von den Rettungsdiensten und weiteren Hilfsorganisationen.





