Nach dem Großbrand in der Nacht zum Donnerstag in Altenbeuthen, bei dem der Dachstuhl eines Wohnhauses vernichtet wurde und sechs Menschen ihr Zuhause verloren haben, hat sich die Freiwillige Feuerwehr Steinsdorf mit einem emotionalen Appell via Social Media an die Öffentlichkeit gewandt. Bei aller Professionalität und dem erfolgreichen Verlauf des Einsatzes dürfe nicht vergessen werden, was ein solches Ereignis für die betroffenen Familien bedeute, heißt es auf der Facebook-Seite der Wehr aus dem Ortsteil der Stadt Leutenberg.

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„Innerhalb von nur zwei Jahren kam es in der Region rund um Drognitz und Altenbeuten zu zwei schweren Großbränden. Familien verloren dabei innerhalb kürzester Zeit einen großen Teil oder sogar ihr gesamtes Hab und Gut“, heißt es weiter. Von einem Moment auf den anderen könnten persönliche Erinnerungen, Wertsachen und all das, was man sich über Jahre hinweg aufgebaut hat, verloren gehen. Es seien Schicksalsschläge, die man niemandem wünsche und die den Betroffenen noch lange in Erinnerung bleiben werden.

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„Niemand weiß, was der nächste Tag bringt.“

Die Kameraden aus Steinsdorf weiter: „Letztlich wird uns immer wieder vor Augen geführt, wie wertvoll das Leben und die gemeinsame Zeit mit unseren Familien und Freunden sind. Materielle Dinge können ersetzt werden – gemeinsame Erinnerungen und die Menschen, die uns nahestehen, sind jedoch unbezahlbar. Nehmt euch deshalb Zeit für eure Liebsten und genießt die gemeinsamen Momente. Denn niemand weiß, was der nächste Tag bringt.“ Aufrichtiges Mitgefühl gilt den betroffenen Familien, denen man für die kommende schwere Zeit viel Kraft, Zusammenhalt und Zuversicht wünscht.

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Die Steinsdorfer Wehr war in der Brandnacht Teil eines Großaufgebotes von etwa 120 Rettern, die im Oberland des Hohenwarte-Stausees im Einsatz waren. Sie war um 23.13 Uhr durch die Leitstelle Jena alarmiert worden und an der Brandbekämpfung unter Atemschutz beteiligt. Das HLF 20 wurde im weiteren Einsatzverlauf zur Löschwasserversorgung eingesetzt. Ferner stellte man einen Abschnittsleiter für den Einsatzabschnitt „Brandbekämpfung“.

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Dank geht an die Bewohnerinnen und Bewohner von Altenbeuten. Während des Einsatzes versorgten sie die eingesetzten Kräfte mit Getränken und Essen. Ebenso bedankt sich die Steinsdorfer Wehr bei allen eingesetzten Einsatzkräften und Organisationen für „die professionelle und kameradschaftliche Zusammenarbeit“. Das landkreisübergreifende Zusammenspiel – unterstützt wurde man durch Wehren aus dem Saale-Orla-Kreis – habe einmal mehr auf eindrucksvolle Weise funktioniert.