Chancengleichheit bedeutet, Nachteile auszugleichen und Barrieren zu durchbrechen. Unter dem Motto „Freude am Leben“ sucht das St. Johannesstift in Ershausen, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, nach neuen Wegen, seinen Bewohnerinnen und Bewohnern ein gleichberechtigtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Ziel des Johannesstiftes ist es, Menschen mit eingeschränkter Mobilität durch das Radfahren ein neues Gefühl von Freiheit zu geben, und außerdem soll der Erlebnisfaktor gesteigert werden. Um das zu erreichen, wurden jetzt eine neue Elektro-Rikscha und ein Rollstuhlfahrrad angeschafft.

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So können sowohl Frauen und Männer, die nur auf kurzer Distanz mobil sind, als auch Rollstuhlfahrer das Eichsfeld bei ausgedehnteren Radtouren erkunden. Dass aus einem Wunsch und einer Idee Wirklichkeit wurde, ist der Initiative der Aktion Mensch „Mobil mit Rad“ zu verdanken, heißt es aus dem Ershäuser Stift. Die Anschaffungskosten wurden komplett von der Aktion Mensch getragen.

Doch bevor es so richtig losgehen konnte, gab es erst einmal eine Einweisung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn Sicherheit hat oberste Priorität. Doch nun können die Entdeckungstouren durch die heimatliche Region starten. Allerdings stoße die Freude über die geplanten Touren bereits an ihre Grenzen, denn Barrieren würden die Nutzung verschiedener Radwege erschweren, heißt es. Schlecht ausgebaute oder plötzlich endende Radwege mit Pollern oder Begrenzungen setzten einigen Touren ein vorzeitiges Ende oder es bleibe im schlechtesten Fall nur die Umkehr. Seit Jahren setze sich das Johannesstift daher für einen Ausbau des hiesigen Radwegenetzes ein, heißt es in der Mitteilung.

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red