Zu einem Polizeieinsatz kam es am Montagnachmittag am Heiligenstädter Standort des Eichsfeld-Klinikums. Gegen 15 Uhr, so die Polizei am Dienstag, sei durch einen Unbekannten ein Drohanruf eingegangen. Dieser habe eine Bombendrohung ausgesprochen. Der Anrufer hatte behauptet, eine Bombe im Krankenhaus abgelegt zu haben. Zudem habe er Geld vom Klinikum gefordert.

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„In solchen Fällen wird umgehend ein dazu entwickelter Notfallplan eingeleitet. Weiterhin erfolgt die umgehende Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Polizei. Eine eingehende beziehungsweise tatsächliche Lage- und Gefahrenbeurteilung erfolgt durch die Polizei“, teilt Kliniksprecherin Claudia Reich auf Nachfrage mit.

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Geplante Operationen wurden trotz der Bombendrohung durchgeführt

Schon beim Eingehen des Anrufes hat man die Ernsthaftigkeit der Bombendrohung bezweifelt, teilt die Polizei mit. Dennoch wurde der entsprechende Bereich des Krankenhauses abgesucht. Gefunden wurde kein Sprengstoff. Währenddessen sei es zu Einschränkungen in dem betroffenen Bereichen der Klinik gekommen. Eine Evakuierung sei aber nicht notwendig gewesen.

Die Einschränkungen habe man kaum bemerkt. Das geht aus einer Stellungnahme der Klinikleitung am Dienstag hervor. „Operationen konnten wie geplant durchgeführt werden“, sagt die Kliniksprecherin. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Identität des Anrufers aufgenommen.

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red/sg